Arthur Kunz | Künstlerbuch „Asche zu Asche“

60/60-Vortrag Freitag, 09. Dezember 2022 um 20 Uhr in f.3

ARTHUR KUNZ
A S C H E   Z U   A S C H E
Vorstellung eines Künstlerbuchs

Freitag, 09. Dezember 2022
um 20 Uhr
in Wacker F.3

Wacker Fabrik
Ober-Ramstädter-Str. 96 F.3
64367 Mühltal

Eintritt frei

Für Getränke sorgt die WACKER WANDERBAR | geöffnet ab 19.30 Uhr

|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

INFOS ZU ASCHE ZU ASCHE
In einem fünfjährigen Prozess während seines Arbeitsaufenthalts in einem Altenheim hat der Künstler ARTHUR KUNZ die Bewohner gemalt und gezeichnet und somit den Alltag bildlich beschrieben. Das entstandene Künstlerbuch zeigt Zeichnungen, bei denen bildhafte Ausschnitte aus dem Bewohneralltag mit Kodifizierungen konfrontiert und zu einer fiktiven Erzählung versponnen werden.

Zum Entstehungsprozess erläutert ARTHUR KUNZ:
„Einen Teil meiner Tätigkeit hatte ich in den letzten Jahren in den Dienst einer Altenhilfe gestellt. Dabei begleitete ich als Betreuer die Bewohner in ihrem Alltag und bekam so Einblick in den letzten Lebensabschnitt vieler betagter Menschen. Was als ein Job startete, fand zügig seinen Weg in die künstlerische Arbeit. Da mein Betreuungsangebot in der Hauptsache aus Einzelgesprächen und Filmabenden bestand und an den Nachmittagen viel gelesen, gezeichnet und gebastelt wurde, kann ich nun auf einen großen Fundus dokumentarischer Skizzen, Notizen und Bastelarbeiten zurückgreifen. Aus diesem Fundus habe ich nun einen kleinen Teil herausgegriffen und zu einem Künstlerbuch verarbeitet.
Der Titel „Asche zu Asche“ mag makaber klingen, basiert jedoch tatsächlich auf folgender Anekdote:
Ein akribischer Sammler und Bewohner, kein Mann von Spontanität, führte eine Liste seiner Stars und Sternchen aus Funk und Fernsehen. Immer dann, wenn einer/eines davon verstarb, notierte er das Datum hinter dem jeweiligen Namen mit den begleitenden Worten „Asche zu Asche“, wobei der Ausruf dezent martialisch und gleichzeitig etwas gehässig anklang.“
Mehr zu Arthur Kunz

W25#06 …Offene Ateliers 31.10.2020

W25 – 25 Jahre Wacker Fabrik | Wacker Kunst Wochenende

Zum Jubiläumsjahr 2020 präsentiert Wacker Kunst in der letzten Oktoberwoche nun einige wegen des Lockdowns im Frühjahr verschobene Kunst-Veranstaltungen.
Zunächst wird NORBERT KOTTMANN, ehemals Wacker-Gastkünstler, sein vor 25 Jahren Jahren in der Wacker Fabrik begonnenes Kunstprojekt „Planet“ in einer konstruktiv neuen Variante als Großplastik in Form einer Kugel mit über 500 cm Durchmesser realisieren. „Planet“ wird eine Woche lang auf dem Wacker Fabrik Außengelände zu sehen sein.
Als zweiter Programmpunkt wird die Kunstaktion „its-gratis-com“ des finnischen Foto-Künstlers OSKAR LINDSTRÖM stattfinden. Die Relikte der Aktion mit Fotografien münden in einer Ausstellung während des Wochenendes.
Im Mittelpunkt des Wochenendes stehen dann die OFFENEN ATELIERS der Wacker Fabrik. Hier sind Besucher eingeladen hinter die Kulissen von Kunst-Ateliers und Studios zu schauen und Werken aus Kunst, Medien und Mode an den Produktionsorten zu begegnen.
Die Veranstaltungen finden unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften statt.

„W25#06 …Offene Ateliers 31.10.2020“ weiterlesen

LITERATURFREUNDE

LITERATURFREUNDE
Wacker liest EIN BUCH: BRÜDER von JACKIE THOMÈ

Nach Iwan McEwans genialem vorletzten Roman „MASCHINEN WIE WIR“, der uns alle gleichermaßen begeistert hat, geht es nun zurück auf die Short List des Deutschen Buchpreises 2019. Wir lesen BRÜDER, der bekanntermaßen den Buchpreis dann nicht bekommen hat, und auch grundsätzlich sehr unterschiedlich besprochen wurde:
www.perlentaucher.de/buch/jackie-thomae/brueder.html

Wir machen uns selbst ein Bild davon und sind gespannt.
Am 10. März um 20.00 treffen wir uns wieder. Wer Lust hat, nur bei diesem Buch mitzudiskutieren, kann auch nur einmal dazukommen. Wie es beliebt. Wir freuen uns auf einmalige, mehrmalige und ständige, alte wie neue Mitleserinnen und Mitleser.

LITERATURFREUNDE

24. April: Wacker liest ein Buch 8
DER ENDLOSE SOMMER von MADAME NIELSEN

Die süßen Verwirrungen und Verführungen eines langes Sommers haben wir gerade noch in dem wunderschönen Sommer-Film „Call me by your Name“ verfolgt und haben mit dem jungen Protagonisten Elio mitgelitten, mitgefiebert, mitgenossen. Da scheint uns DER ENDLOSE SOMMER von MADAME NIELSEN, die früher mal Herr Nielsen war, eine vielversprechende literarische Fortsetzung zu sein.
Zumal, auch wenn wir keine 16 mehr sind, der Frühling auch in uns die Lust auf einen neuen, endlos langen Sommer weckt.

„Und plötzlich beginnt er, der endlose Sommer, in dem alles möglich ist, die Zeit und das Licht stillstehen, alle aufleben und der düstere Gutshof sich in eine Art Hippie-Kommune verwandelt, in der für jede Exzentrizität Platz und Luft zum Atmen da ist,“ so fasst Ijoma Mangold in der ZEIT Literatur-Beilage den Roman zusammen.

Nachlese: Jürgen Heimbach

Der Schriftsteller Jürgen Heimbach stellte am 06.10. im Wacker-Wohnzimmer seine Nachkriegstrilogie “Unter Trümmern”, “Alte Feinde” und “Offene Wunden” vor, die von den Entbehrungen, den Aufbrüchen, den Verdrängungen und Hoffnungen sowie Verbrechen in den Jahren 1946 bis 1950 erzählt.

Vielen Dank an Jürgen Heimbach für einen anregenden und informationsreichen Abend!

    

„Nachlese: Jürgen Heimbach“ weiterlesen

LITERATURFREUNDE

Wacker liest ein Buch 4
Die TERRANAUTEN von T.C.Boyle haben wir abgeschlossen. Wir kehren zurück nach Europa und begleiten nun die Schriftstellerin NATASCHA WODIN bei ihrer Spurensuche in die Ukraine. In SIE KAM AUS MARIUPOL befasst sie sich mit dem Leben ihrer Mutter, das in Mariupol am Asowschen Meer beginnt, in die Zwangsarbeit nach Nazi-Deutschland führt und in einem Lager für ‚Displaced People‘ im Nachkriegsdeutschland endet.
Natascha Wodin erhielt für ihren Roman den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik .

Wir treffen uns wieder am 24. Oktober in F.3 und freuen uns auch über neue Mitleserinnen und Mitleser.