Emaline Delapaix (Trio)

Am 14. März waren die drei zu Gast zum Wacker Wohnzimmerkonzert. Danke noch mal an das Trio für den tollen Abend und die wunderschöne Musik und an Gritta für die Organisation!

Emaline Delapaix: Gesang, Klavier, Akustikgitarre, Kleine Keltische Harfe (Australia)
Lukas Creswell-Rost: E-Gitarre, Lapsteel-Gitarre (England)
Ana Luisa Pereira: Cello (Portugal)

Hier noch mal ein Auszug von Ihrer Website:
Die Australierin Emaline Delapaix ist Sängerin, Komponistin und Musikerin. Sie lebt derzeit in Berlin und tourt mit intensiven Folk-Pop-Songs für Klavier, Akustikgitarre und keltischer Harfe. Sanfter, gefühlvoller Gesang, mit Vorliebe zum Skandinavischen, Folktronica und Art Pop. „Musik, die das Wetter wie Stürme und warme Sonnenuntergänge herbeiruft“.
Zumindest das mit dem Sturm hat geklappt.

Künstlerische Enklave – „Amsbeck & Konsorten“ nisten sich für ein Konzeptwochenende in f.3 ein

4.-6. Januar 2019

Alse ein Trio aus einer Festangestellten, einer Freischaffenden mit Position in einem Theater und einer Freischaffenden ohne Ortsbindung stellen uns unsere unterschiedlichen Lebens- und Arbeitskontexte vor Herausforderungen. Mit Muße zusammen zu finden und in die Zukunft zu spinnen ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit. Doch Anfang diesen Jahres haben wir uns für ein Wochenende in f.3 eingenistet und das Unmögliche eben doch möglich gemacht, uns aus dem eigenen Arbeitsalltag herausgezogen und gemeinsam den Fragen gewidmet: Was wir unsere nächste gemeinsame künstlerische Arbeit? Wird es eine geben, wenn ja, wann? Welche Themen brennen in uns? Welche aktuellen Geschichten wollen wir erzählen?

Wir haben wild herumgesponnen, Material ausprobiert und Themenfelder diskutiert. Was heißt es „überzuborden“? Wie lassen sich andere Menschen anstecken? Wie gehen Dinge und Worte und Gedanken verloren? Sind Gefühle unverlierbar? Und wenn nicht, wie lassen sie sich wiederfinden? Kann sich der Mensch ohne andere Menschen denken? Sich selbst verlieren? Wir können wir die Zeit anhalten? Was treibt uns an?

Wir sind inspiriert und müde am Sonntagmittag wieder abgereist und freuen uns auf die nächsten Streiche auf dem Weg zu einer neuen Theater- / Tanz-Produktion, die Premiere feiern wird in Darmstadt ini 2020…

Vielen Dank und bis bald wieder!

Marielle Amsbeck, Nicole Amsbeck und Giuseppina Tragni

60/60-Vortrag: Brügge | Palermo

Samstag, 8. Dezember 2018 um 20 Uhr

Brügge | Palermo
Kunst an besonderen Orten

Ein 60/60-Vortrag von Heidrun Gartenschläger und Ralf Peters

In unserem Bild-Vortrag berichten wir von Orten, die durch Kunst-Projekte eine neue Nutzung erfahren haben. Und von Kunst-Projekten, die einen Bezug zur örtlichen Stadtstruktur und zur lokalen Stadtgesellschaft herzustellen versuchen.
Die Triennale Brügge hatte sich unter dem Titel „Liquid City“ vorgenommen, die Flüchtigkeit der Stadt und ihrer Lebensformen in einer sich rasch verändernden Welt mit architektonischen Skulpturen im öffentlichen Raum zu thematisieren.
Die MANIFESTA 12 in Palermo widmete sich unter dem Titel „The Planetary Garden“ der Kultivierung von Koexistenz nicht nur in der Pflanzenwelt, sondern auch im Zusammenhang mit Migration. Wie hier altehrwürdigen, heruntergekommenen Prachtbauten und Ruinen mit Kunst-Projekten neues Leben eingehaucht wurde, ist bemerkenswert und deshalb wollen wir davon erzählen.

LITERATURFREUNDE

VERSCHOBEN AUF 28.08., 20.00 Uhr
Wacker liest ein Buch 10
DAS MINISTERIUM DES ÄUSSERSTEN GLÜCKS von Arundhati Roy

Horst Seehofer hat sein Heimat-Ministerium in Berlin, die Monty Pythons hatten ihr Ministry of Silly Walks – und wir befassen uns nun mit dem Ministerium des äußersten Glücks, dem zweiten Roman der indischen Autorin Arundhati Roy. Ihren Romanerstling DER GOTT DER KLEINEN DINGE veröffentlichte sie 1997 und gewann auch gleich den Booker-Preis damit. In Delhi lebend hat sie sich anschließend vor allem als politische Aktivistin einen Namen gemacht.
Im Zentrum ihres neuen Romans steht Anjum , die als der Junge Aftab geboren wurde und auch nach einer Operation Zeit ihres Lebens mit dem Mann in sich kämpft. Anjum lebte in einem jener Häuser, in denen Hijras, Transgender-Personen wie sie, in Indien seit Jahrhunderten drittes Geschlecht sein dürfen.

Das 437 Seiten schwere Werk diskutieren wir am 28. August um 20.00 Uhr in f.3.

Punardarśanāya
Sharlimar and Heidrunathi

 

16. Juni: Konzert mit Pablo Miró

Der Gitarrist und Sänger aus Argentinien wird Lieder aus seinem neusten Album COURAGE spielen.

Einlass ab 19.00 Uhr
Beginn 20.00 Uhr
Eintritt frei, wir lassen einen Hut herumgehen.
Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid!
Hasta manana!

LITERATURFREUNDE

05. Juni: Wacker liest ein Buch 9
DER CLUB von TAKIS WÜRGER

Obwohl wir alle gleichermaßen große Lust auf einen ENDLOSEN SOMMER mit viel Müßiggang und träger Leichtigkeit hätten, hat uns die literarische Umsetzung durch MADAME NIELSEN nicht alle gleichermaßen überzeugt. Ich behaupte sogar, dass wir bisher kein Buch so kontrovers diskutiert haben wie dieses.

Nun begeben wir uns nach England, nicht um der Royal Wedding beizuwohnen oder berechtigterweise über den Brexit zu lamentieren. Nein, wir folgen dem jungen Protagonisten Hans von Deutschland nach Cambridge, wo er Mitglied in einen alteingessessen Männerclub wird und die dortigen Traditionen und Rituale kennen lernen soll, um ein Verbrechen aufzuklären.
Spannend und tiefgründig erzählt, unsere Eindrücke diskutieren wir am 05. Juni zur gewohnten Zeit in f.3.

Zum Schluss noch das: Unsere Aufnahmeriten im Buchclub sind weniger streng als im Pitt Club, man kan einfach vorbeikommen und mitmachen. Neue Mitleserinnen und Mitleser sind stets willkommen!

See you there and then
Hans and Charlotte

60/60-Vorträge #04

NORBERT KOTTMANN

Der gerichtete Blick. Der gefasste Ort
Künstlervortrag über eine Pilgerreise nach Israel

02. März 2018 um 20 Uhr in f.3

Für Getränke sorgt die WACKER WANDERBAR

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Vorab lädt Norbert Kottmann
ab 18 Uhr zu einer Ausstellung mit neuen Arbeiten
ins WACKER GASTATELIER nebenan ein  > Eingang F.4

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INFOS ZUM VORTRAG
Im Herbst 2017 bereiste der Künstler NORBERT KOTTMANN das „Heilige Land“.
Von den biblischen Orten Galiläas bis zur politischen Gegenwart Palästinas, vom „Himmlischen Jerusalem“ bis zu der Skyline von Tel Aviv, von der Geburts- bis zur Grabeskirche, wird sich der Vortrag aus künstlerischer Sicht spannen.
Die Reise zum „Nabel der Welt“, behandelt vor allem das Phänomen des „Gerichteten Blicks“ und des „Gefassten Ortes“. Fotografisch hat der Künstler insbesondere die sakrale Architektur als raumbildenes und geschichtstiftendes Phänomen wahrgenommen und bildnerisch verarbeitet. Diese „Erzählung“ gehört zu den noch vorhandenen Fundamenten des, man könnte meinen, schon untergegangenen „Abendlandes“.
Für eine Bilanz ist es noch früh. Der Vortrag bewegt sich dazwischen. Die Reise beginnt.

ABBILDUNG:
“Norbert Kottmann: ‘Er warf sein Antlitz zur Erde’,  (… im Garten von Gethsemane auf dem Ölberg in Jerusalem, Oktober 2017, nach einer Zeichnung von Albrecht Dürer von 1521, Städel-Museum Frankfurt)” | FOTO: P.W.

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Veranstaltet von WACKER KUNST
Kontakt  > RALF

LITERATURFREUNDE

24. April: Wacker liest ein Buch 8
DER ENDLOSE SOMMER von MADAME NIELSEN

Die süßen Verwirrungen und Verführungen eines langes Sommers haben wir gerade noch in dem wunderschönen Sommer-Film „Call me by your Name“ verfolgt und haben mit dem jungen Protagonisten Elio mitgelitten, mitgefiebert, mitgenossen. Da scheint uns DER ENDLOSE SOMMER von MADAME NIELSEN, die früher mal Herr Nielsen war, eine vielversprechende literarische Fortsetzung zu sein.
Zumal, auch wenn wir keine 16 mehr sind, der Frühling auch in uns die Lust auf einen neuen, endlos langen Sommer weckt.

„Und plötzlich beginnt er, der endlose Sommer, in dem alles möglich ist, die Zeit und das Licht stillstehen, alle aufleben und der düstere Gutshof sich in eine Art Hippie-Kommune verwandelt, in der für jede Exzentrizität Platz und Luft zum Atmen da ist,“ so fasst Ijoma Mangold in der ZEIT Literatur-Beilage den Roman zusammen.

Nachlese: Jürgen Heimbach

Der Schriftsteller Jürgen Heimbach stellte am 06.10. im Wacker-Wohnzimmer seine Nachkriegstrilogie “Unter Trümmern”, “Alte Feinde” und “Offene Wunden” vor, die von den Entbehrungen, den Aufbrüchen, den Verdrängungen und Hoffnungen sowie Verbrechen in den Jahren 1946 bis 1950 erzählt.

Vielen Dank an Jürgen Heimbach für einen anregenden und informationsreichen Abend!