60/60-Vorträge #04

NORBERT KOTTMANN

Der gerichtete Blick. Der gefasste Ort
Künstlervortrag über eine Pilgerreise nach Israel

02. März 2018 um 20 Uhr in f.3

Für Getränke sorgt die WACKER WANDERBAR

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Vorab lädt Norbert Kottmann
ab 18 Uhr zu einer Ausstellung mit neuen Arbeiten
ins WACKER GASTATELIER nebenan ein  > Eingang F.4

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INFOS ZUM VORTRAG
Im Herbst 2017 bereiste der Künstler NORBERT KOTTMANN das „Heilige Land“.
Von den biblischen Orten Galiläas bis zur politischen Gegenwart Palästinas, vom „Himmlischen Jerusalem“ bis zu der Skyline von Tel Aviv, von der Geburts- bis zur Grabeskirche, wird sich der Vortrag aus künstlerischer Sicht spannen.
Die Reise zum „Nabel der Welt“, behandelt vor allem das Phänomen des „Gerichteten Blicks“ und des „Gefassten Ortes“. Fotografisch hat der Künstler insbesondere die sakrale Architektur als raumbildenes und geschichtstiftendes Phänomen wahrgenommen und bildnerisch verarbeitet. Diese „Erzählung“ gehört zu den noch vorhandenen Fundamenten des, man könnte meinen, schon untergegangenen „Abendlandes“.
Für eine Bilanz ist es noch früh. Der Vortrag bewegt sich dazwischen. Die Reise beginnt.

ABBILDUNG:
“Norbert Kottmann: ‘Er warf sein Antlitz zur Erde’,  (… im Garten von Gethsemane auf dem Ölberg in Jerusalem, Oktober 2017, nach einer Zeichnung von Albrecht Dürer von 1521, Städel-Museum Frankfurt)” | FOTO: P.W.

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Veranstaltet von WACKER KUNST
Kontakt  > RALF

LITERATURFREUNDE

24. April: Wacker liest ein Buch 8
DER ENDLOSE SOMMER von MADAME NIELSEN

Die süßen Verwirrungen und Verführungen eines langes Sommers haben wir gerade noch in dem wunderschönen Sommer-Film „Call me by your Name“ verfolgt und haben mit dem jungen Protagonisten Elio mitgelitten, mitgefiebert, mitgenossen. Da scheint uns DER ENDLOSE SOMMER von MADAME NIELSEN, die früher mal Herr Nielsen war, eine vielversprechende literarische Fortsetzung zu sein.
Zumal, auch wenn wir keine 16 mehr sind, der Frühling auch in uns die Lust auf einen neuen, endlos langen Sommer weckt.

„Und plötzlich beginnt er, der endlose Sommer, in dem alles möglich ist, die Zeit und das Licht stillstehen, alle aufleben und der düstere Gutshof sich in eine Art Hippie-Kommune verwandelt, in der für jede Exzentrizität Platz und Luft zum Atmen da ist,“ so fasst Ijoma Mangold in der ZEIT Literatur-Beilage den Roman zusammen.

Nachlese: Jürgen Heimbach

Der Schriftsteller Jürgen Heimbach stellte am 06.10. im Wacker-Wohnzimmer seine Nachkriegstrilogie “Unter Trümmern”, “Alte Feinde” und “Offene Wunden” vor, die von den Entbehrungen, den Aufbrüchen, den Verdrängungen und Hoffnungen sowie Verbrechen in den Jahren 1946 bis 1950 erzählt.

Vielen Dank an Jürgen Heimbach für einen anregenden und informationsreichen Abend!

        

Rückblick Wacker-Salon: Urbane Gemeinschaften

Urbane Gemeinschaften: Nachhaltiges Lebensmodell oder kurzlebiger Modetrend für Gemeinschaftsromantiker?
Dieser und vielen weiteren Fragen ist der Wackersalon am 22. September auf den Grund gegangen.

Soziale, kulturelle und generationenübergreifende Mischungen werden erprobt. Über Gemeinschaftsräume und Veranstaltungen wirken viele Projekte auch in das Quartier hinein und können so Nachbarschaften bilden. Zugleich trifft das Modell auch das Bedürfnis vieler Menschen nach einer angenehmen Mischung aus Individualität und Gemeinschaft.
Wie haben andere Wohnprojekte Gemeinschaft konstituiert und welche Rolle spielt der Gemeinschaftsraum in diesen Projekten?
Auf die letzte Frage antwortete Susanne Dürr von der Hochschule Karlsruhe in ihrem Beitrag.
Daneben waren Dita Leyh und Astrid Schmeing von der Hochschule Darmstadt vertreten und haben als Auftakt einen kurzen Input zur gesellschaftlichen Relevanz gemeinsamen Wohnens geben. Gemeinsam mit Ihren Studentinnen nahmen sie in der Vergangenheit das „urbane Dorf“ Wackerfabrik unter die Lupe und freuten sich auf ein „Update“.

LITERATURFREUNDE

Wacker liest ein Buch 4
Die TERRANAUTEN von T.C.Boyle haben wir abgeschlossen. Wir kehren zurück nach Europa und begleiten nun die Schriftstellerin NATASCHA WODIN bei ihrer Spurensuche in die Ukraine. In SIE KAM AUS MARIUPOL befasst sie sich mit dem Leben ihrer Mutter, das in Mariupol am Asowschen Meer beginnt, in die Zwangsarbeit nach Nazi-Deutschland führt und in einem Lager für ‚Displaced People‘ im Nachkriegsdeutschland endet.
Natascha Wodin erhielt für ihren Roman den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik .

Wir treffen uns wieder am 24. Oktober in F.3 und freuen uns auch über neue Mitleserinnen und Mitleser.

LITERATURFREUNDE

WACKER LIEST EIN BUCH 3
Nachdem wir die Diskussionen über „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq abgeschlossen haben, verlassen wir nun das alte Europa und begeben uns am 22. August (neuer Termin) mit T.C. Boyle in die USA. Wir lesen seinen neusten Roman „DIE TERRANAUTEN“, der eine andere Art von Mikrokosmos zum Thema macht.
Wie immer freuen wir uns auch über Neuzugänge.

REMINDER: Lesung am 06.10.: Kriminalromane aus dem Nachkriegs-Mainz

Der Schriftsteller Jürgen Heimbach stellt mit den drei Romanen “Unter Trümmern”, “Alte Feinde” und “Offene Wunden” seine Nachkriegstrilogie vor, die von den Entbehrungen, den Aufbrüchen, den Verdrängungen und Hoffnungen sowie Verbrechen in den Jahren 1946 bis 1950 erzählt. Im Mittelpunkt stehen der aus dem Exil in seine Heimatstadt Mainz zurückgekehrte Kommissar Paul Koch, der sich den Schatten der Vergangenheit, auch seinen eigenen stellen muss, und der alltägliche Überlebenskampf der Kriegswitwe Dorothea Becker, die sich um ihren im Krieg schwerverletzten Sohn kümmern muss.

LITERATURFREUNDE

Wacker liest ein Buch 2
UNTERWERFUNG von MICHEL HOUELLEBECQ

Die Literaturfreunde lesen als nächstes UNTERWERFUNG von MICHEL HOUELLEBECQ. Am 06. Juni 20.00-21.30 Uhr werden wir diesen brisanten Roman sicherlich sehr kontrovers diskutieren.
Bei Interesse könnt ihr noch immer dazukommen. Und bei  Fragen sind wir gerne für euch da.

Handgemacht | Frühjahrsbasar

Der erste Handgemacht Frühjahrsbasar startet am
Samstag, den 25. März 2017 von 15 bis 18 Uhr.

Leckeren Kaffee und Kuchen gibts dabei vom „Café Pustekuchen“.

Uns erwartet Gestricktes, Gefilztes, Gebasteltes, Gezeichnetes, Gestaltetes, Eingekochtes, Eingelegtes, Genähtes, Aufgereihtes…

Wir freuen uns auf schönes Handgemachtes und laden herzlich ein zum Stöbern!

Viel gelernt über die Herstellung von Bier- Weschnitztaler Braumanufaktur zu Besuch

 

 

Es war ein sehr gelungener Abend. In großer Runde haben wir zusammen gesessen, zugehört, probiert und gegessen. Zu jedem Bier gab es etwas passendes:

Findling mit Lachs und Orange

Amber mit Linsensalat und Wildschweinbratwurst

Flint mit Schinken und Käse-Brotstullen

Basalt mit Cappuccino-Brownies

 

Jetzt wissen die Teilnehmer nicht nur wie die Weschnitztaler Biere schmecken, sondern auch was obergärig und untergärig ist, warum Bier hell oder dunkel ist und wodurch die verschiedenen Geschmacksrichtungen entstehen. Ein großes Dankeschön an den Braumeister Florian Köhler und seinen Geschäftspartner Marcus. Es hat viel Freude gemacht Euch zuzuhören und mit Euch zu genießen. Bierbrauen ist ein Kunst, dass haben wir verstanden und wir finden es großartig, wie solide das Startup betrieben wird. Danke für die Schilderung der Pionierarbeit. Ich finde, dass eine heimische Brauerei, die mit Zutaten aus Deutschland und möglichst aus der Umgebung braut, unsere Unterstützung verdient hat.