Auftakt Gastatelier

OFFENES ATELIER – Einblicke in die Arbeit
SUSANNE SCHÄR & PETER SPILLMANN [supe.ch]

Freitag, 23.08.2019 um 20 Uhr  

im Gastatelier | Eingang F.4 |Wacker Fabrik

  Schär&Spillman | En Route | 2019

 

WACKER GASTATELIER INFO

Seit fast 20 Jahren sind SUSANNE SCHÄR & PETER SPILLMANN als
Künstlerduo unterwegs. Ihr Schaffen zeichnet sich durch Medienvielfalt
aus, in der Fotografie, Video, Objekt und Installation im Rahmen von
konzeptuellen Arbeiten zueinander in Beziehung gesetzt werden.
Dazu kommen interdisziplinäre und kuratorische Projekte.
Zu ihrer Arbeitsstrategie gehört die Auseinandersetzung mit
wechselnden örtlichen und räumlichen Ausgangslagen, welche ein
unvoreingenommenes Handeln und Agieren auslösen.
Diese temporären Aufenthaltsorte liefern ihnen wichtige Impulse,
die direkt in Arbeiten, Projekte und Kollaborationen einfließen.

Mehr dazu: www.supe.ch

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Mit freundlicher Unterstützung durch
WFI GbR Mühltal
und
OHC GmbH Darmstadt

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WACKERKUNST GASTATELIER TEAM
Kulturverein Wacker Fabrik e.V.
Ober-Ramstädter-Straße 96
D-64367 Mühltal
www.wackerkunst.de
www.wacker-f3.de

 

Ausstellung Gastatelier

Eröffnung: 7. Juni 2019 um 20 Uhr

Im Wacker Kunst Gastatelier | Wacker Fabrik F.4

Norbert Kottmann, „Warten im Foyer“, aus der Serie: Museumsräume der Moderne,
Landesmuseum Münster i.W., Hahnemühle Fine Art Print, 57 x 40 cm, 2017

Zur Eröffnung der Ausstellung unseres aktuellen Gastkünstlers laden wir herzlich ein  

NORBERT KOTTMANN Warten im Foyer

Arbeiten aus der Serie: Museumsräume der Moderne

Freitag, den 7. Juni 2019 um 20 Uhr im Gastatelier der Wacker Fabrik  

Einführung: Dr. Arne Winkelmann | Frankfurt  

Ausstellung: 7.6. von 20 -22 h 8.6. und 9.6. von 14 – 19 h  und nach Vereinbarung  

Wacker Fabrik | Ober-Ramstädter-Str. 96 F.4 | 64367 Mühltal  

Für Getränke sorgt die WACKER WANDERBAR

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Zum Abschluss seiner Zeit als Wacker Kunst Gastkünstler präsentiert NORBERT KOTTMANN unter dem Titel “Warten im Foyer” Arbeiten aus seiner Serie: Museumsräume der Moderne. Das Konzept seiner Arbeit macht er in folgenden Aussage deutlich: “Wohl kaum eine Bauaufgabe der Gegenwart bietet einem Architekten der Gegenwart noch die Chance, sich gestalterisch mehr oder weniger frei zu entfalten, wie die eines Museumsbaus. Auffällig ist die dabei gewährte Großzügigkeit im Umgang mit dem bebauten Raum. Der Luxus besteht größtenteils darin, möglichst viel ungenutzten Luftraum zu formen, Monumentalität durch Leere zu erzeugen. Vergleichbar ist das mit den überwältigend hohen Mittelschiffen der sakralen Architekturen in der abendländischen Kirchenbaukunst, die ja zum Lobpreis Gottes und als Machtdemonstration der Kirchen diente. Diese neuen Museumsbauten versinnbildlichen im historischen Anschluss daran den Triumph der Moderne als gesellschaftlich akzeptierten profanen Religionsersatz. Dazu ein Beispiel: Der Neubau des Landesmuseums in Münster, der Provinzhauptstadt Westfalens. Voller Erwartung besuchte ich das Museum und absolvierte den kunstgeschichtlich chronologisch angeordneten Rundgang durch die Sammlungsräume. Nachdem ich die Frühzeit, das Mittelalter, Renaissance und Barock aufmerksam durchschritten hatte, kam ich in den großen Saal zur Kunst des 20. Jahrhunderts. Neben den üblichen Kanonarbeiten fiel mir am Ende des Saals an einer großen Wand ein sperriges Gebilde auf: drei Dachlatten von Georg Herold. („Hoffen. Beten. Glauben“). Ungläubig stand ich vor dem Objekt. Was vielleicht noch in den 90-er Jahren als subversiver Geheimcode innerhalb der Kölner Galerieszene um Max Hetzler funktionierte, verkümmerte hier an der musealen Wand tatsächlich zu dem, was es war: drei Dachlatten – mehr nicht. Obwohl ich den Künstler schätze und die Ironie in seinen Werken mag, versagte die Arbeit hier in diesem Kontext. Vielleicht war sie noch von der Museumsleitung als eine Art Provokation gedacht, aber wen sollte das hier noch interessieren? Hier war also das Ende der Gegenwartskunst wirklich erreicht. Wie fad wirkte der Raum im Gegensatz zu der vorausgegangenen Kunst! Wie sollte man von hier aus weitermachen? Irritiert, ja enttäuscht verließ ich den 50-Millionen Neubau; es gab da keine Anknüpfmomente mehr, ich musste selbst den Punkt der Wiederaufnahme finden. So fotografierte ich diese Leere, die Ränder, das nicht Vorgesehene, das Vergessene, die Rest- und Abstandsflächen, die Orientierungstafeln, die weißen Wände, den üppigen Luftraum.”

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Mit freundlicher Unterstützung durch WFI GbR Mühltal und OHC GmbH Darmstadt

Videokunst | Eine Woche Schwerelos

Samstag, 15. Juni 2019 um 20 Uhr in f.3

Ein 60/60-Vortrag von Ralf Peters + Ausstellung

Seit längerer Zeit beschäftige ich mich neben Zeichnung und Malerei mit filmischen Projekten, die meist in Form von Video-Installationen präsentiert werden. Ausgehend von real vorgefundenen Dingen, Situationen oder Ereignissen entwickeln sich in den Filmen Szenarien, die die Bedingungen der realen Welt überschreiten. Die Gesetze der Schwerkraft scheinen sich teilweise aufzulösen, Dinge fangen an, sich schwebend ihren eigenen Weg zu suchen. In Stillleben mit toten Gegenständen kommt Bewegung, die Dinge erheben sich und durchziehen den Raum gleich einem Universum.
Aus den Bewegungsstrukturen der im Film dargestellten Objekte abgeleitet sind oft zeichnerische und grafische Arbeiten, sowie Animationen entstanden, die das Prinzip von Ordnung, Chaos und Bewegung aus anderen Perspektiven wiederaufnehmen und in neue Richtungen wuchern lassen.

Im Vortrag soll anhand von zahlreichen Ausschnitten aus Video-Arbeiten der letzten Jahre eine Übersicht über meine Beschäftigung mit der Überwindung der Schwerkraft gegeben werden.

Ab Sonntag, 16. Juni 2019 können die vorgestellten Video-Arbeiten in voller Länge in einer Dauerpräsentation unter dem Titel „Eine Woche Schwerelos“ bis zum 23. Juni 2019 jeweils von 18 bis 24 Uhr im Wacker-Raum f.3 betrachtet werden.

60/60-Vortrag: Brügge | Palermo

Samstag, 8. Dezember 2018 um 20 Uhr

Brügge | Palermo
Kunst an besonderen Orten

Ein 60/60-Vortrag von Heidrun Gartenschläger und Ralf Peters

In unserem Bild-Vortrag berichten wir von Orten, die durch Kunst-Projekte eine neue Nutzung erfahren haben. Und von Kunst-Projekten, die einen Bezug zur örtlichen Stadtstruktur und zur lokalen Stadtgesellschaft herzustellen versuchen.
Die Triennale Brügge hatte sich unter dem Titel „Liquid City“ vorgenommen, die Flüchtigkeit der Stadt und ihrer Lebensformen in einer sich rasch verändernden Welt mit architektonischen Skulpturen im öffentlichen Raum zu thematisieren.
Die MANIFESTA 12 in Palermo widmete sich unter dem Titel „The Planetary Garden“ der Kultivierung von Koexistenz nicht nur in der Pflanzenwelt, sondern auch im Zusammenhang mit Migration. Wie hier altehrwürdigen, heruntergekommenen Prachtbauten und Ruinen mit Kunst-Projekten neues Leben eingehaucht wurde, ist bemerkenswert und deshalb wollen wir davon erzählen.

60/60-Vorträge #04

NORBERT KOTTMANN

Der gerichtete Blick. Der gefasste Ort
Künstlervortrag über eine Pilgerreise nach Israel

02. März 2018 um 20 Uhr in f.3

Für Getränke sorgt die WACKER WANDERBAR

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Vorab lädt Norbert Kottmann
ab 18 Uhr zu einer Ausstellung mit neuen Arbeiten
ins WACKER GASTATELIER nebenan ein  > Eingang F.4

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INFOS ZUM VORTRAG
Im Herbst 2017 bereiste der Künstler NORBERT KOTTMANN das „Heilige Land“.
Von den biblischen Orten Galiläas bis zur politischen Gegenwart Palästinas, vom „Himmlischen Jerusalem“ bis zu der Skyline von Tel Aviv, von der Geburts- bis zur Grabeskirche, wird sich der Vortrag aus künstlerischer Sicht spannen.
Die Reise zum „Nabel der Welt“, behandelt vor allem das Phänomen des „Gerichteten Blicks“ und des „Gefassten Ortes“. Fotografisch hat der Künstler insbesondere die sakrale Architektur als raumbildenes und geschichtstiftendes Phänomen wahrgenommen und bildnerisch verarbeitet. Diese „Erzählung“ gehört zu den noch vorhandenen Fundamenten des, man könnte meinen, schon untergegangenen „Abendlandes“.
Für eine Bilanz ist es noch früh. Der Vortrag bewegt sich dazwischen. Die Reise beginnt.

ABBILDUNG:
“Norbert Kottmann: ‘Er warf sein Antlitz zur Erde’,  (… im Garten von Gethsemane auf dem Ölberg in Jerusalem, Oktober 2017, nach einer Zeichnung von Albrecht Dürer von 1521, Städel-Museum Frankfurt)” | FOTO: P.W.

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Veranstaltet von WACKER KUNST
Kontakt  > RALF