Kalender

Für neue Terminwünsche bitte eine Mail an: kalender@wacker-f3.de unter Angabe von Titel, Beschreibung, Datum, Beginn und ggf. Dauer

Dez.
18
So.
Wacker guckt WM Finale Anpfiff 16.00
Dez. 18 um 15:30 – 19:00

Es ist alle 4 Jahre und es ist ja nur Sport. Oder ist es mehr?

Dez.
21
Mi.
Wacker f.3 Literaturfreunde
Dez. 21 um 20:00 – 22:00

Wacker liest ein Buch.
Literaturfreunde-Treffen  zum Austausch über den Roman „Spitzweg“ von Eckhart Nickel.
Wir freuen uns über neue Mitleser*innen. Einfach vorbeikommen.
RALF P

Feb.
7
Di.
Wacker guckt Pokal Anpfiff 20:45
Feb. 7 um 20:00 – 23:00
Feb.
28
Di.
Wacker f.3 Literaturfreunde
Feb. 28 um 20:00 – 22:00

Hallo,

das nächste Buch ist von Olga Ravn „Die Angestellten“.
Ein Roman über Arbeit im 22. Jahrhundert.

Die Arbeit – unendliche Weiten.

Auch im Weltall herrscht die Ausbeutung: Die Dänin Olga Ravn hat einen Angestelltenroman der besonderen Art geschrieben – und stellt die Frage, wo Menschlichkeit beginnt und endet. Die Lektüre dieses Romans ist Arbeit. Jedoch lohnenswerte Arbeit.

Olga Ravn ist Lyrikerin, sie spielt mit Motiven, die man aus Klassikern der Science-Fiction kennt, und sie weiß, wie man in wenigen Worten Wahrnehmungswelten verdichtet. In ihrem kaum 150 Seiten umfassenden Roman arbeitet sie nach dem Prinzip der Perlenkette: Loch an Loch, und hält doch. In den Leerstellen sitzt der ganze Witz.
(Deutschlandfunk)

 

März
3
Fr.
60/60-Vortrag: Wildes Baltistan – Berge und Menschen im Karakorum
März 3 um 19:30 – 23:00

Wildes Baltistan – Berge und Menschen im Karakorum
von Helge Kramberger

Freitag, 03. März 2023
Beginn 20 Uhr / Bar offen ab 19:30 Uhr
in Wacker f.3

Wacker Fabrik
Ober-Ramstädter-Str. 96 f.3
64367 Mühltal

Eintritt frei
Für Getränke sorgt die WACKER WANDERBAR

|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

Wildes Baltistan: Berge und Menschen im Karakorum

Das Karakorumgebirge im nördlichen Pakistan gehört zu den beeindruckendsten und am schwersten zugänglichen Berglandschaften der Erde. Mit dem K2 steht dort der zweithöchste und vermutlich schwierigste Achttausender und viele nicht ganz so hohe Berge sind dort bis heute unbestiegen. Im Vergleich zum Himalaya ist die Landschaft sehr viel rauher und einsamer. Es sind dort nur wenige geführte Trekkinggruppen unterwegs und individueller Tourismus ist ohnehin unmöglich, weil das gesamte Grenzgebiet zu Indien wegen des Kaschmir-Konfliktes nur mit speziellem Permit und Begleitung durch einheimische Guides bereist werden darf.

Im Jahr 2018 hatte ich die Chance dort vier Wochen in einer kleinen Gruppe unterwegs zu sein, großartige Menschen kennenzulernen und einigen der schönsten Berge der Welt nahe zu kommen. Zum Teil sogar sehr nahe…

Apr.
25
Di.
Literaturfreunde
Apr. 25 um 20:00 – 22:00

 

„Das Ende der Sommerzeit“ von Jens Sparschuh.

Das Buch:
Am Anfang steht eine Skizze vom Schauplatz seines Kriminalromans „Verzweiflung“, die Nabokov in das einzige verbliebene Exemplar der englischen Erstausgabe zeichnete. Am Ende steht ein verzweifelter Held und trotziger Nabokovianer, der alles daransetzt, diese Skizze mit der Wirklichkeit zur Deckung zu bringen ein gewitztes, abgründiges Spiel mit Realität und Fiktion. Sparschuhs Hauptfigur, Gastdozent an einem amerikanischen College, gerät durch den Vortrag „Nabokovs Berliner Jahre im Spiegel seiner Romane“ auf eine heiße Spur, der er nach seiner Rückkehr nach Berlin unbedingt folgen muss: Meinte Nabokov wirklich den Ziestsee in der Nähe von Kolberg, auch wenn das nicht mit seiner Skizze übereinstimmt? Und wie passt das zum Perfektionisten Nabokov, der 1929 dort tatsächlich ein Grundstück kaufte, um eine Datscha darauf zu errichten? Außerdem gibt es in unmittelbarer Nähe noch einen zweiten Ziestsee …

Diese Suche führt den Helden ins weite Berliner Umland und zurück in seine Kindheit, die er über viele Sommer in diesem Seengebiet verbrachte. Und sie führt ihn zu zwei Frauen: seiner alten Vertrauten Lea, die ihn berät und bekocht, und zu Deborah, einer amerikanischen Dozentin, deren Begeisterung für Nabokov er entfacht hat und nun hofft er auf mehr.
Jens Sparschuh, ausgewiesener Kenner und Bewunderer des Werks von Nabokov, schlägt aberwitzig aus seinem Gegenstand Funken: Fesselnd erzählt er davon, wie Literatur ins Leben wirken kann – ein großes Lesevergnügen!

 

Der Autor:

Jens Sparschuh, geb. 1955 in Karl-Marx-Stadt, wuchs in Ostberlin auf. Er studierte Philosophie und Logik in Leningrad und promovierte 1983 an der Humboldt-Universität. Seither lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Sparschuh schreibt Hörspiele und Romane für Kinder und Erwachsene.2019 erhielt er den Günter-Grass-Preis.

 

Mai
12
Fr.
60/60-Vortrag: Sizilien
Mai 12 um 20:00 – 22:30

60/60-Vortrag Freitag, 12. Mai 2023 um 20 Uhr in f.3

SIZILIEN – Ein Reisebericht
von Tina Kuhnwaldt

Freitag, 12. Mai 2023
Beginn 20 Uhr / Bar offen ab 19:30 Uhr
in Wacker f.3

Wacker Fabrik
Ober-Ramstädter-Str. 96 f.3
64367 Mühltal

Eintritt frei
Für Getränke sorgt die WACKER WANDERBAR

|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

„Italien ohne Sizilien macht kein Bild in der Seele, denn dort ist der Schlüssel zu allem“,
soll Goethe gesagt haben.
Also machte ich mich auf, die größte Insel im Mittelmeer zu erkunden.
Arbeiten und Reisen war mein Ziel und das weit im Süden in Europa und im Winter, wenn alles ruhig ist.
Griechen, Araber, die spanischen Habsburger und besonders der Stauferkaiser Friedrich II. haben Spuren hinterlassen: Tempel, märchenhafte Gärten, normannische Bauten wie in Palermo und Monreale.
Mir hat es gut gefallen, überzeugt Euch selbst und nehmt ein paar Eindrücke mit.

Mai
26
Fr.
60/60 Vortrag: Videoportraits Vol. III von Rainer Lind
Mai 26 um 20:00 – 22:30

Sa. 6.Mai 2023 um 20 Uhr:

60/60 Vortrag: Videoportraits Vol. III von Rainer Lind

Wanderbar ab 19.30 Uhr

Weitere Infos folgen.

Juni
3
Sa.
Wacker schaut DFB Pokal – Finale Anpfiff 20:00
Juni 3 um 19:00 – 22:30
Juni
6
Di.
Literaturfreunde – Wacker liest ein Buch
Juni 6 um 20:00 – 22:00
Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding – Pankow 1976/77

Buch von Emine Sevgi Özdamar

Inhaltsangabe zu „Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding – Pankow 1976/77“

Ein Buch über ein nun schon versunkenes Berlin, betrachtet wie von einem anderen Stern, voller kleiner und großer Liebesgeschichten und Entdeckungen diesseits und jenseits der Mauer.Berlin, Mitte der 70er Jahre. Eine geteilte, eingeklemmte Stadt, und doch voller heftiger und stiller Aufbrüche in Ost und West. Genau dorthin zieht es 1976 eine junge türkische Schauspielerin aus Istanbul, noch niedergedrückt von Erinnerungen an die Militärdiktatur im eigenen Land, aber mit einem großen Traum: das Theater Bertolt Brechts an der Ostberliner Volksbühne kennen zu lernen.Mit staunenden Augen und umwerfendem Witz erzählt Emine Sevgi Özdamar von einem Berlin, das kein Deutscher so je gesehen hat: das Leben ihrer WG-Mitbewohner im Westberliner Wedding und ihrer Ostberliner Freunde in Pankow, die türkischen Einwanderer in der Nachbarschaft, die politischen Ereignisse des »deutschen Herbstes«, die täglichen S-Bahnfahrten zwischen West und Ost, kleine und große Liebesgeschichten und vor allem ihre heiße Liebe zum Theater Heiner Müllers und Benno Bessons, das sie zurück ins Leben holt. Als Regieassistentin an der Volksbühne hält sie die Proben zu Müllers Die Bauern und Goethes Bürgergeneral in faszinierenden Skizzen fest, die diesem ganz besonderen Buch einen zusätzlichen Reiz und dokumentarischen Wert geben.
Über die Autorin:
Emine Sevgi Özdamar wurde am 10.8.1946 in der Türkei geboren. Mit 12 Jahren übernahm sie ihre erste Theaterrolle am Staatstheater Bursa im „Bürger als Edelmann“ von Molière. Als junge Erwachsene kam sie aus Interesse am deutschen Theater nach Deutschland und jobbte von 1965 bis 1967 in einer Berliner Fabrik.
Von 1967 bis 1970 besuchte sie die Schauspielschule in Istanbul und übernahm erste professionelle Rollen als Charlotte Corday in „Marat-Sade“ von Peter Weiss und als Witwe Begbick in „Mann ist Mann“ von Bert Brecht. Ab 1976 war sie Mitarbeiterin des Brecht-Schülers und Regisseurs Benno Besson und bei Matthias Langhoff an der Volksbühne in Ostberlin – sie steht bis heute in Kontakt mit beiden Regisseuren. Von 1978 bis 1979 arbeitete sie an Benno Bessons Inszenierung „Der Kaukasische Kreidekreis“ von Bert Brecht in Paris und Avignon mit. Aufgrund der vorangegangenen Theaterarbeit war sie an der Pariser Universität Vincennes als Doktorandin eingeschrieben. Von 1979 bis 1984 stand sie bei Claus Peymann als Schauspielerin am Schauspielhaus Bochum unter Vertrag.
Im Auftrag des Bochumer Schauspielhauses entstand ihr erstes Theaterstück „Karagöz in Alemania“ (Ü.: Schwarzauge in Deutschland), das im Verlag der Autoren, Frankfurt als Buch erschien und sie 1986 im Frankfurter Schauspielhaus in eigener Regie aufführte. In weiteren Theaterrollen war sie zu sehen in „Lieber Georg“ von Thomas Brasch, Regie Karge/Langhoff; „Mutter“ von B. Brecht; „Weihnachtstod“, Buch und Regie Franz Xaver Kroetz, Kammerspiele München; „Im Dickicht der Städte“ von B. Brecht, Freie Volksbühne Berlin; „Faust“, Regie Einar Schleef, Frankfurter Schauspielhaus; „Die Trojaner“ von Berlioz, Regie Berghaus, Frankfurter Oper; „Drei Schwestern“ von Anton Tschechow, Théâtre de la Ville, Paris, Regie Matthias Langhoff, „Die Troerinnen“ von Euripides, Théâtre Amandière, Paris, Regie Matthias Langhoff. Sie übernahm zahlreiche Filmrollen, u. a. in „Yasemin“ von Hark Bohm, „Happy Birthday, Türke“ von Doris Dörrie und „Die Reise in die Nacht“ von Matti Geschonnek. Seit 1982 ist Emine Sevgi Özdamar freie Schriftstellerin. Sie hat Theaterstücke, Erzählbände und Romane veröffentlicht, für die sie mehrfach Auszeichnungen und Stipendien erhalten hat. Sie lebte u.a. in Düsseldorf und Paris und lebt heute in Berlin.
Emine Sevgi Özdamars Romane sind in 18 Sprachen übersetzt, nun auch ins Arabische und Perische.
Würdigungen:
1991  Ingeborg-Bachmann-Preis
1992  Stipendium des Deutschen Literaturfonds
1993  Walter-Hasenclever-Preis
1994  „International Book of the Year“, London Times Literary Supplement
1995  New York Stipendium des Deutschen Literaturfonds
1998  Arbeitsstipendium der Landeshaupstadt Düsseldorf
1999  Adelbert-von-Chamisso-Preis
1999  Preis der LiteraTour Nord
2001  Künstlerinnen-Preis des Landes NRW im Bereich Literatur/Prosa
Literaturpreis der Stadt Bergen-Enkheim (und Stadtschreiberin)
2004  Heinrich-von-Kleist-Preis
2009  Kunstpreis Berlin des Landes Berlin, von der Sektion Literatur der Akademie der Künste als Fontane-Preis verliehen
2010 Carl-Zuckmayer-Medaille
2012 Alice Salomon Poetik Preis
2021 Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim
2021 Bayerischer Buchpreis in der Kategorie „Belletristik“
2022 Preis der Leipziger Buchmesse (Shortlist)
2022 Düsseldorfer Literaturpreis
2022 Schillerpreis der Stadt Mannheim