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Der Künstler NORBERT KOTTMANN ist seit Anfang August 2017 neuer Wacker Gastkünstler. Als AUFTAKT stellt er mit Bild und Wort einige seiner künstlerischen Projekte im GASTATELIER vor. Für Drinks ist gesorgt.

Deutschland 1946: Die Zeiten sind hart. Hunger, Kälte und die Sorge um vermisste Angehörige dominieren das Leben. Paul Koch kehrt nach zwölf Jahren in das zerstörte Deutschland zurück. 1936 ging er nach Spanien, um gegen Franco zu kämpfen. Jetzt braucht die Polizei dringend jeden politisch Unbelasteten. Doch Kollegen und Vorgesetzte begegnen dem Kriminalkommissar mit Misstrauen. Und auch Koch ist auf der Hut.
Der Schriftsteller Jürgen Heimbach stellt mit den drei Romanen “Unter Trümmern”, “Alte Feinde” und “Offene Wunden” seine Nachkriegstrilogie vor, die von den Entbehrungen, den Aufbrüchen, den Verdrängungen und Hoffnungen sowie Verbrechen in den Jahren 1946 bis 1950 erzählt. Im Mittelpunkt stehen der aus dem Exil in seine Heimatstadt Mainz zurückgekehrte Kommissar Paul Koch, der sich den Schatten der Vergangenheit, auch seinen eigenen stellen muss, und der alltägliche Überlebenskampf der Kriegswitwe Dorothea Becker, die sich um ihren im Krieg schwerverletzten Sohn kümmern muss.
Kriminalkommissar Paul Koch ist einer der „Unbelasteten“, die nach Ende des zweiten Weltkriegs auch bei der Polizei dringend gebraucht werden. Es geht schließlich um nicht weniger als einen neuen Staat aufzubauen, das Vertrauen in rechtsstaatliche Ermittlungsbehörden und eine gerechte Justiz zu schaffen. Aber gibt es eine Gerechtigkeit nach den Schrecken, des Krieges, der Diktatur und des Holocaust?
Paul Koch war mehr als zehn Jahre fort aus Deutschland, war nach Frankreich geflüchtet und kämpfte in Spanien gegen die Faschisten. Nach der Befreiung Deutschlands kehrte er zurück und fragt sich fortan zunehmend, warum. Denn er sieht Nazisympathisanten auch in Polizei und Justiz, Kollegen und Vorgesetzte begegnen ihm mit Misstrauen.
Im ersten Teil „Unter Trümmern“ hat es Paul Koch vor allem mit Menschen zu tun, die aus der desolaten Lebenssituation – Hunger, fehlender Wohnraum, mangelnde medizinische Versorgung – Kapital zu schlagen zu versuchen und dafür auch nicht vor brutalen Verbrechen zurückschrecken.
„Alte Feinde“ konfrontiert Paul Koch mit einer anderen Nachkriegszeit: die Besetzung des Rheinlandes durch vor allem französische Truppen nach dem Ersten Weltkrieg.
Im dritten Band „Offene Wunden“ sind die Flüchtlingsströme nach dem Zweiten Weltkrieg und die Gründung des Bundeskriminalamtes die Themen.
Jürgen Heimbach wurde 1961 in Koblenz geboren. Ausbildung zum Kaufmann, Studium der Germanistik und Philosophie in Mainz, Regieassistent am Staatstheater Mainz, Mitbegründer des Theaters „darK-Halle“, Photo- und Filmarbeiten, seit 2008 Veröffentlichung von sechs Romanen und zahlreichen Kurzgeschichten, seit 1996 Redakteur bei 3sat, Mitglied im Syndikat, Mörderisches Rheinhessen und Dostojewskis Erben. Die beiden Romane „Unter Trümmern“ und „Alte Feinde“ waren von der Krimi-Couch für den Krimiblitz nominiert.
Mehr unter www.juergen-heimbach.de/kriminalromane
Reserviert [Jürgen Wolf]
Reserviert [Jürgen Wolf]
Ab 11 Uhr treffen wir uns in f.3 zum gemeinsamen Brunch zur Einstimmung, zum Austausch und zur Vorbereitung von „Wacker 25“, dem 25-jährigem Jubiläum der Wacker Fabrik.
Jeder bringt etwas fürs Buffett mit! Vorarlberger Butter, Käse und Brot importieren Tom und Sonja frisch aus den Alpen in die Wacker Fabrik. Wer Fragen hat zum Brunch, darf sich gerne an Tina, unsere erfahrene Frühstücksorganisatorin, wenden.
Schön wäre es auch, wenn die Eine oder der Andere schon einen Idee für eine Veranstaltung, die im Laufe des Jahres 2020 stattfinden könnte, mitbringt. Bisher schon angedachte Formate sind: Ausstellung, Salon, Konzert, Theater, Vortrag, Fest, Dinner.
SONJA und RALF

