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Am 9. Juni 2024 findet in Deutschland die Europawahl statt.
Was wäre da passender als ein gemeinsames, europäisches Frühstück.
Bitte bringt kulinarische Köstlichkeiten mit Bezug zu einem unserer europäischen Nachbarn mit; wir sind gespannt!
Brot, Brötchen, Butter, Margarine und Kaffee werden wir besorgen.
Aus nostalgischen Gründen bringe ich „English Breakfast“ Tee mit 🙂.
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Leute von früher
Die Insel Strand im nordfriesischen Wattenmeer: Marlene hat gerade ihr Studium beendet und fängt als Verkäuferin in einem Erlebnisdorf an, in dem alles so ist wie um 1900 – Brauchtum, Handwerk, Kleidung. Die aufwändige Inszenierung wird von zahlreichen Saisonkräften aufrechterhalten, die jenseits der »Kostümgrenze« in einfachen Baracken wohnen. Bald lernt Marlene Janne kennen, die hier aufgewachsen ist, und fühlt sich ungewohnt stark zu ihr hingezogen. Doch nicht nur die Gefühle für sie, auch die Insel selbst scheint Marlenes Wahrnehmung zu verändern. Im Watt erinnern die Überreste der versunkenen Stadt Rungholt ständig daran, welches Unheil durch den steigenden Meeresspiegel droht. Je näher sie und Janne sich kommen, desto deutlicher spürt Marlene, dass Janne ein Geheimnis hat, das weit in die Vergangenheit der Insel reicht. Und sie ist nicht die Einzige. Immer öfter beobachtet Marlene merkwürdige Vorfälle, bis sie schließlich einen Zusammenhang erahnt.
Strand war eine Insel in der Nordsee, von der heute nur die Inseln Pellworm und Nordstrand übrig sind. Leute von frühererzählt vom Bewahren und Verschwinden, von Abschied und Neubeginn. Von alten Legenden und moderner Lohnarbeit, vom Verliebtsein und von der Suche nach einem Platz im Leben. Humorvoll, klug und mit großer Wärme.
Wacker liest ein Buch: DIE GOLDENE STUNDE von Wytzke Versteeg
Sonnenblumen für Maria
Maria ist heil davongekommen. Ohne Eltern aufgewachsen, steht sie im Leben und arbeitet als Fotoreporterin bei einer Zeitung. Seit ihrer Kindheit begleitet sie der Maler Vincent van Gogh, selbst vom Leben gebeutelt, verstoßen, nirgends heimisch geworden. Er sehnt sich zu ihr in die Zukunft, spricht zu ihr, wenn sie nicht schlafen kann, malt ihr Sonnenaufgänge, Pfauen, Alltagsszenen. Bis sie eines Tages am Ort eines Attentats dem Horror des Verlusts ins Auge sieht. Um fortan van Goghs Sonnenblumen umso bedingungsloser zu lieben…
Zur gleichen Zeit trifft Maria auf Stefan. Schritt um Schritt treten die beiden aus ihrer Einsamkeit, aus der Erstarrung nach tiefster Erschütterung, um alles hinter sich zu lassen, doch nie wieder auf die Liebe zu verzichten.
Immer wieder bündelt sich in van Goghs farbenstrotzender, greller Malerei die nackte Energie der Kunst und der Literatur, wenn Kerana Angelova in ihrer bildgewaltigen Sprache sein Werk für uns alle neu zum Leben erweckt. Sie konfrontiert uns mit van Goghs Epilepsie, seiner Rastlosigkeit, den Frauen in seinem Leben und seiner lebenslangen Abhängigkeit von einem Mann, seinem Bruder Theo – und rührt dabei mächtig an die Legende vom einsamen männlichen Genie.
Dieser Roman um Maria, Stefan und Vincent lässt die begegnungsstiftende Kraft der Kunst mit Händen greifen. Kerana Angelova entwickelt ihre ganz eigene Vision davon, wie unbeirrbar van Goghs Sehnsucht sich ihren Weg in die Zukunft gebahnt hat – zu Maria…
Kerana Angelova
Sonnenblumen für Maria
(Слънчогледи за Мария, ICU 2013)
Roman
Aus dem Bulgarischen übertragen und herausgegeben von Viktoria Dimitrova Popova
Mit einem Nachwort der Autorin
Cover: Pipilotti Rist
Gebundene Klappenbroschur
296 Seiten
CHF 33.- (UVP) € (D) 25.- € (A) 25.70
ISBN 978-3-906811-21-5
Warengruppe 1112
Lieferbar ab 12. Juni 2024
Deutsche Erstausgabe
https://www.klett-cotta.de/produkt/martina-hefter-hey-guten-morgen-wie-geht-es-dir-9783608988260-t-8742
https://www.rowohlt.de/buch/mareike-fallwickl-und-alle-so-still-9783498002985
Mareike Fallwickl
Aufbau /Probe Guckkastenbühne. Goldwicht
Gritta Debus
Raum wird über Nacht verschlossen.

Mühlengeschichten
In Märchen, Sagen und Geschichten geht die Erzählerin Lotte von der Inde auf
Mühlenpfaden – zwischen Modau und Mordach, Waschenbach und Bärbach.
Das Geräusch der klappernden Mühle kannte hier früher einmal jedes Kind.
Stand der wohlhabende Müller vielleicht mit dem Teufel im Bunde? Wer ist die Katze an der Seite des armen Müllerjungen? Und wann drehte sich die Mühle zum letzten Mal?
Lotte: “ Ich habe zum Jubiläum Historisches, Sagen, Geschichten und Aberglauben vermahlen. Das wird schön!“
Zur Kunst des Erzählens
Erzählen bedeutet: die Landschaft einer Geschichte auf den Füßen der eigenen Worte zu durchwandern. Es heißt nicht lesen, nicht rezitieren, nicht auswendig lernen, sondern frei sprechen. Erzählen entfaltet sich im Kontakt mit dem Publikum, es ist immer wieder neu.
Erzählen basiert auf der Tradition der mündlichen Überlieferung, ohne die ein großer Teil der uns bekannten Mythen, Märchen und Legenden nicht mehr existieren würde. In Kulturen ohne Schriftsprache übernahm und übernimmt der Erzähler/die Erzählerin die Funktion einer Bibliothek: das Repertoire einer solchen Person könnte Tausende von Geschichten umfasst haben. Heutige Erzählerinnen und Erzähler nehmen den Faden einer lange in Vergessenheit
geratenen Kunst wieder auf und spinnen ihn in der Gegenwart fort.
Im Erzählen wird die Musikalität von Sprache erfahrbar.
Erzählen und Lauschen ist ein Erlebnis.

