Für neue Terminwünsche bitte eine Mail an: kalender@wacker-f3.de unter Angabe von Titel, Beschreibung, Datum, Beginn und ggf. Dauer
LITERATURFREUNDE
25 Lieblingsbücher | 20 Uhr in f.3
Info folgt.
Nikolaus-Tanztee: Flotte Sohle mit Sybille | 15 Uhr in f.3
Infos folgen.
Reserviert für Literaturgespräch
Charly
Reserviert für Literaturgespräch
Charly

Neue Autoren-Lesung von den Literaturfreunden:
RAINER WIECZOREK
liest aus seiner Novelle
F O R M U N D V E R L U S T
Freitag, 20. Mai 2022
um 20 Uhr
in Wacker F.3
Eintritt frei
Bitte testet Euch vor der Veranstaltung!
Für Getränke sorgt die WACKER WANDERBAR
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INFOS ZU FORM UND VERLUST
Der Maler Eduard Senckmann, der im beschaulichen Weikersheim einst die Kirchenorgelfabrik seines Vaters erbte und zu einem Künstlerhaus umbauen ließ, stirbt, ohne ein Testament zu hinterlassen. Da Senckmann zu seiner Verwandschaft jeglichen Kontakt abgebrochen hat, ist die Zukunft des Hauses ungewiss. Auf dem Dachboden befinden sich dreihundert Gemälde, über die wenig bekannt ist. Unten leben und üben junge Musiker, auf die zwei Stockwerke höher ein kleiner Konzertsaal wartet. Ein eigentümliches Spiel beginnt zwischen Anwesenden und Abwesenden, zwischen Greifbarem und sich Entziehendem, Haltbarem und Unhaltbarem, Form und Verlust.
INFOS ZU RAINER WIECZOREK
Rainer Wieczorek lebt seit 65 Jahren in Darmstadt und wurde für sein literarisches Werk mehrfach ausgezeichnet, z.B. mit dem Lichtenbergpreis. Sein bevorzugtes Genre ist die Künstlernovelle, »für die der Autor mittlerweile in der jüngsten deutschen Literatur als der Spezialist gilt«, wie Willi Huntemann in seiner Literaturkritik meint.
Mehr dazu auf literaturkritik.de
BELOW MINDS
Junges Indie-Folk-Quartett aus dem Altheim (Arthaus)
zu Gast im Wacker-Wohnzimmer

Die junge Indie-Folk Band Below Minds aus Altheim schafft mit ihren selbst geschriebenen Songs eine entspannte und ruhige Atmosphäre. Eigene lyrische Texte werden mit teilweise mehrstimmigem Gesang präsentiert und von Gitarre, Piano und Cajon untermalt – das richtige Konzert, um sich an einem warmen Sommerabend eingefangen und hinweg getragen zu lassen…
Wer sich einen Höreindruck verschaffen will, folgt diesem Link:
https://www.youtube.com/watch?v=LqHOufMiLCs
Das Konzert findet statt am Freitag, den 1. Juli 2022 im f3-Wacker Wohnzimmer. Die Bar öffnet um 19:30Uhr , die Band spielt ab ca. 20:15 Uhr.
Wacker liest ein Buch.
Literaturfreunde-Treffen zum Austausch über den Roman „Spitzweg“ von Eckhart Nickel.
Wir freuen uns über neue Mitleser*innen. Einfach vorbeikommen.
RALF P
Hallo,
das nächste Buch ist von Olga Ravn „Die Angestellten“.
Ein Roman über Arbeit im 22. Jahrhundert.
Die Arbeit – unendliche Weiten.
Auch im Weltall herrscht die Ausbeutung: Die Dänin Olga Ravn hat einen Angestelltenroman der besonderen Art geschrieben – und stellt die Frage, wo Menschlichkeit beginnt und endet. Die Lektüre dieses Romans ist Arbeit. Jedoch lohnenswerte Arbeit.
Olga Ravn ist Lyrikerin, sie spielt mit Motiven, die man aus Klassikern der Science-Fiction kennt, und sie weiß, wie man in wenigen Worten Wahrnehmungswelten verdichtet. In ihrem kaum 150 Seiten umfassenden Roman arbeitet sie nach dem Prinzip der Perlenkette: Loch an Loch, und hält doch. In den Leerstellen sitzt der ganze Witz.
(Deutschlandfunk)
„Das Ende der Sommerzeit“ von Jens Sparschuh.
Das Buch:
Am Anfang steht eine Skizze vom Schauplatz seines Kriminalromans „Verzweiflung“, die Nabokov in das einzige verbliebene Exemplar der englischen Erstausgabe zeichnete. Am Ende steht ein verzweifelter Held und trotziger Nabokovianer, der alles daransetzt, diese Skizze mit der Wirklichkeit zur Deckung zu bringen ein gewitztes, abgründiges Spiel mit Realität und Fiktion. Sparschuhs Hauptfigur, Gastdozent an einem amerikanischen College, gerät durch den Vortrag „Nabokovs Berliner Jahre im Spiegel seiner Romane“ auf eine heiße Spur, der er nach seiner Rückkehr nach Berlin unbedingt folgen muss: Meinte Nabokov wirklich den Ziestsee in der Nähe von Kolberg, auch wenn das nicht mit seiner Skizze übereinstimmt? Und wie passt das zum Perfektionisten Nabokov, der 1929 dort tatsächlich ein Grundstück kaufte, um eine Datscha darauf zu errichten? Außerdem gibt es in unmittelbarer Nähe noch einen zweiten Ziestsee …
Diese Suche führt den Helden ins weite Berliner Umland und zurück in seine Kindheit, die er über viele Sommer in diesem Seengebiet verbrachte. Und sie führt ihn zu zwei Frauen: seiner alten Vertrauten Lea, die ihn berät und bekocht, und zu Deborah, einer amerikanischen Dozentin, deren Begeisterung für Nabokov er entfacht hat und nun hofft er auf mehr.
Jens Sparschuh, ausgewiesener Kenner und Bewunderer des Werks von Nabokov, schlägt aberwitzig aus seinem Gegenstand Funken: Fesselnd erzählt er davon, wie Literatur ins Leben wirken kann – ein großes Lesevergnügen!
Der Autor:
Buch von Emine Sevgi Özdamar
Inhaltsangabe zu „Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding – Pankow 1976/77“
Von 1967 bis 1970 besuchte sie die Schauspielschule in Istanbul und übernahm erste professionelle Rollen als Charlotte Corday in „Marat-Sade“ von Peter Weiss und als Witwe Begbick in „Mann ist Mann“ von Bert Brecht. Ab 1976 war sie Mitarbeiterin des Brecht-Schülers und Regisseurs Benno Besson und bei Matthias Langhoff an der Volksbühne in Ostberlin – sie steht bis heute in Kontakt mit beiden Regisseuren. Von 1978 bis 1979 arbeitete sie an Benno Bessons Inszenierung „Der Kaukasische Kreidekreis“ von Bert Brecht in Paris und Avignon mit. Aufgrund der vorangegangenen Theaterarbeit war sie an der Pariser Universität Vincennes als Doktorandin eingeschrieben. Von 1979 bis 1984 stand sie bei Claus Peymann als Schauspielerin am Schauspielhaus Bochum unter Vertrag.
Im Auftrag des Bochumer Schauspielhauses entstand ihr erstes Theaterstück „Karagöz in Alemania“ (Ü.: Schwarzauge in Deutschland), das im Verlag der Autoren, Frankfurt als Buch erschien und sie 1986 im Frankfurter Schauspielhaus in eigener Regie aufführte. In weiteren Theaterrollen war sie zu sehen in „Lieber Georg“ von Thomas Brasch, Regie Karge/Langhoff; „Mutter“ von B. Brecht; „Weihnachtstod“, Buch und Regie Franz Xaver Kroetz, Kammerspiele München; „Im Dickicht der Städte“ von B. Brecht, Freie Volksbühne Berlin; „Faust“, Regie Einar Schleef, Frankfurter Schauspielhaus; „Die Trojaner“ von Berlioz, Regie Berghaus, Frankfurter Oper; „Drei Schwestern“ von Anton Tschechow, Théâtre de la Ville, Paris, Regie Matthias Langhoff, „Die Troerinnen“ von Euripides, Théâtre Amandière, Paris, Regie Matthias Langhoff. Sie übernahm zahlreiche Filmrollen, u. a. in „Yasemin“ von Hark Bohm, „Happy Birthday, Türke“ von Doris Dörrie und „Die Reise in die Nacht“ von Matti Geschonnek. Seit 1982 ist Emine Sevgi Özdamar freie Schriftstellerin. Sie hat Theaterstücke, Erzählbände und Romane veröffentlicht, für die sie mehrfach Auszeichnungen und Stipendien erhalten hat. Sie lebte u.a. in Düsseldorf und Paris und lebt heute in Berlin.
Emine Sevgi Özdamars Romane sind in 18 Sprachen übersetzt, nun auch ins Arabische und Perische.
1992 Stipendium des Deutschen Literaturfonds
1993 Walter-Hasenclever-Preis
1994 „International Book of the Year“, London Times Literary Supplement
1995 New York Stipendium des Deutschen Literaturfonds
1998 Arbeitsstipendium der Landeshaupstadt Düsseldorf
1999 Adelbert-von-Chamisso-Preis
1999 Preis der LiteraTour Nord
2001 Künstlerinnen-Preis des Landes NRW im Bereich Literatur/Prosa
Literaturpreis der Stadt Bergen-Enkheim (und Stadtschreiberin)
2004 Heinrich-von-Kleist-Preis
2009 Kunstpreis Berlin des Landes Berlin, von der Sektion Literatur der Akademie der Künste als Fontane-Preis verliehen
2010 Carl-Zuckmayer-Medaille
2012 Alice Salomon Poetik Preis
2021 Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim
2021 Bayerischer Buchpreis in der Kategorie „Belletristik“
2022 Preis der Leipziger Buchmesse (Shortlist)
2022 Düsseldorfer Literaturpreis
2022 Schillerpreis der Stadt Mannheim

