Kalender

Für neue Terminwünsche bitte eine Mail an: kalender@wacker-f3.de unter Angabe von Titel, Beschreibung, Datum, Beginn und ggf. Dauer

Sep.
25
Mi.
Literaturfreunde @ Charlotte Hoehn /Mühle
Sep. 25 um 20:00 – 22:00

LITERATURFREUNDE
Wacker liest EIN BUCH: MASCHINEN WIE ICH von IAN MC EWAN

L-I-E-B-E G-R-U-E-S-S-E
Adam und Eva

Nov.
29
Fr.
60/60-Vortrag | Short Visibles II | Kurzfilm-Programm
Nov. 29 um 19:00 – 23:00

Short Visibles II ‒ Vorgestellt von Karin Hochstatter
Die „Short Visibles“ sind eine lose Reihe von Kurzfilmabenden, welche die Kölner Künstlerin Karin Hochstatter in unregelmäßigen Abständen zusammenstellt.
„Short Visibles“ sind kurze Filme/Videos von Künstler*innen mit einer Dauer zwischen 1
und 7 Minuten. Es werden pro Abend etwa 15‒20 Filme gezeigt.

Die Zusammenstellung „Short Visibles II“ präsentiert u. a. Filme von:
Mirek Balonis/Jutta Riedel, Katja Butt, Christine Camenisch/Johannes Vetsch, Gundi
Feyrer, Anja Ganster, Tina Haase, Rut Himmelsbach, Karin Hochstatter, Annebarbe
Kau, Parvez Imam, Ingrid Roscheck, Nicola Schrudde, Irene Weingartner.
„Short Visibles“ sind filmische Miniaturen: spontan oder kalkuliert, mal flüchtige
Beobachtung, mal intensiver Blick, einmal dokumentarisch ein anderes Mal narrativ, aus
verschiedenen Blickwinkeln und Zeitperspektiven.

Beginnend mit der dokumentarischen Beobachtung in „DEAL“ von Rut Himmelsbach
(2000, 07:05 Min.), die sie in einem Londoner Park selbst unbeobachtet machte ‒ eine
Alltagsminiatur über Tausch und Austausch. Über den durch Bewegung der Kamera von
Tina Haase ironisch in „Kunstflug“ (2015, 03:46 Min.) transformierten Flugverkehr am
EuroAirport Basel oder die hypnotisch in unendliche Tiefen Schweizer Autobahntunnel
führende Kamerafahrt von Christine Camenisch und Johannes Vetsch in „Tauchen 3“
(2013, 03:54 Min.). Andere Momente dokumentarischer Beobachtung werden zu skurrilen
Ordnungsversuchen, wie bei „Almabrieb“ von Tina Haase/Karin Hochstatter (2013, 03:00
Min.), wo aus dem Off zitierte Putz- und Pflegetipps des Online-Portals „FragMutti.de“ zur
manuellen Reinigung eines alpinen Bergpanoramas herangezogen werden. Während
Gundi Feyrer vermeintlich zufällige Alltagsbeobachtungen nach ihrem „Zusammenhang“
(2018, 2:55 Min.) befragt. Wieder andere Filme strukturieren mittels Animation den Blick
auf Alltägliches neu, wie bei „Sweet Home“ von Ingrid Roscheck (2015, 05:24 Min.), die
virtuell ein Haus aus Zuckerstücken kon- und dekonstruiert oder „Division“ von Parvez
Imam (2015, 02:04 Min.), der sich mit der ins Unendliche weisenden Zergliederung von
sprachlichen Strukturen und Begriffen befasst.

Dez.
6
Fr.
60/60-Vortrag: Rainer Lind | Video-Portraits
Dez. 6 um 19:00 – 23:00

Hunderte von VIDEOPORTRAITS hat der Künstler RAINER LIND in den letzten Jahren geschaffen und veröffentlicht. Entstanden sind die Filme aus längeren Interviews mit Menschen, die etwas Besonderes zu erzählen haben. Darunter sind viele Persönlichkeiten, die in kulturellen Bereichen wie Kunst, Fotografie, Theater, Design, Architektektur, Film und Musik tätig sind. Aber auch JuristInnen, Landwirte, PolitikerInnen, LehrerInnen und SchülerInnen, oder Aussteiger erzählen über sich, ihr Leben und das, was sie antreibt. LIND gelingt so ein eindringliches Gesellschaftspanorama, das einen Querschnitt durch alle Altersgruppen und Lebenskulturen der Gegenwart sichtbar werden lässt, je länger und öfters man sich den Filmen widmet.

In seinem Vortrag wird RAINER LIND zunächst anhand von einigen beispielhaften kurzen Film-Sequenzen einen Querschnitt seiner filmische Arbeiten vorstellen. Einige längere Film-Ausschnitten geben dann Einblick in seine Art der Annäherung an Menschen aus ganz unterschiedlichen Kontexten.

Mehr zu Rainer Lind

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Eintritt frei
Für Getränke sorgt die WACKER WANDERBAR
März
10
Di.
Literaturfreunde
März 10 um 20:00 – 22:00

LITERATURFREUNDE
Wacker liest EIN BUCH: BRÜDER von JACKIE THOMÈ

Nach Iwan McEwans genialem vorletzten Roman „MASCHINEN WIE WIR“, der uns alle gleichermaßen begeistert hat, geht es nun zurück auf die Short List des Deutschen Buchpreises 2019. Wir lesen BRÜDER, der bekanntermaßen den Buchpreis dann nicht bekommen hat, und auch grundsätzlich sehr unterschiedlich besprochen wurde:
https://www.perlentaucher.de/buch/jackie-thomae/brueder.html

Wir machen uns selbst ein Bild davon und sind gespannt.
Am 10. März um 20.00 treffen wir uns wieder. Wer Lust hat, nur dieses Buch mit einander zu diskutieren, kann auch nur einmal dazukommen. Wie es beliebt. Wir freuen uns auf einmalige, mehrmalige und ständige, alte wie neue Mitleserinnen und Mitleser.

Bis bald
Micki und Gabriela

 

März
13
Fr.
W25#01 …Eröffnung Ausstellung Gastatelier
März 13 um 20:00 – März 15 um 23:00

Ausstellungseröffnung

Freitag, 13.03.2020 um 20 Uhr

im Gastatelier der Wacker Fabrik Eingang f.4 und in Wacker f.3

SUSANNE SCHÄR & PETER SPILLMANN [supe.ch]

N o   v a c a n c y .

Ausstellung: 14.03. – 22.03.2020
Öffnungszeiten: Samstag | Sonntag jeweils 16 – 19 Uhr oder nach Vereinbarung

Für Getränke sorgt die WACKER WANDERBAR

 

 

W25 – 25 Jahre Wacker Fabrik
Zum Jubiläumsjahr 2020 präsentiert Wacker bis Ende des Jahres zahlreiche kulturelle Veranstaltungen.
Den Anfang macht eine Ausstellung der aktuellen Wacker Kunst – Gastkünstler Susanne Schär & Peter Spillmann. Das Künstler-Duo aus der Schweiz ist seit August 2019 im Wacker Gastatelier tätig und arbeitet in den Bereichen Fotografie, Video, Objekt und Installation. WACKER GASTATELIER INFO

Als ein künstlerisches Langzeitprojekt erschliessen sich SUSANNE SCHÄR & PETER SPILLMANN immer wieder neue Räume. Dabei geht es Ihnen nicht nur um das Bespielen von Ausstellungsräumen, sogenannten White Cubes. Vor allem Residenz Ateliers, in denen das Wohnen und Arbeiten eng aufeinander treffen, stellen in ihren situationsgegebenen Ausgangslagen jeweils eine Herausforderung dar. Für ihre Abschlussausstellung im Wacker Kunst Gastatelier erarbeiten sie eine Rauminstallation, in der sich verschiedene Elemente – Installation, Audio-Videos und Objekte – wie ein Puzzle zu einem dialogischen Gesamten zusammenfügen.
Als Ausgangspunkt nimmt der Raum und dessen Wahrnehmung einen zentralen Platz ein. Mit architektonischen Eingriffen wird dieser zuerst ausgemessen und verändert, um anschliessend erzählerische Teile dazu und entgegen zu setzen. Als eine Funktion des Raumes wird die Zeit dabei mitreflektiert.
Ihre Arbeit lässt sich am Besten mit folgendem Zitat von Georges Perec umschreiben:

Wenn nichts unseren Blick aufhält, trägt unser Blick sehr weit. Doch wenn er auf nichts stösst, sieht er nichts; er sieht nur das, worauf er stösst: der Raum, das ist das, was den Blick aufhält, das, worauf die Augen treffen: das Hindernis: Backsteine, ein Winkel, ein Fluchtpunkt: der Raum, das ist, wenn es einen Winkel bildet, wenn es aufhört, wenn man sich umdrehen muss, damit es wieder weiter geht.
(aus Georges Perec: Träume von Räumen)

Mehr dazu: www.supe.ch

Ralf für Wacker Kunst

Apr.
3
Fr.
W25#03 … Verschoben auf 21.08. Lesung DIE ROTE HAND von Jürgen Heimbach
Apr. 3 um 17:00 – 23:00

Nun also am 21.08.2020
Lesung von Jürgen Heimbach mit seinem neuen Roman „DIe rote Hand“, der gerade den Glauser-Krimi-Preis 2020 erhalten hat.

Juni
15
Mo.
W25#15 …Literaturfreunde
Juni 15 um 20:00 – Juni 16 um 21:30

LITERATURFREUNDE
Wacker liest ein Buch

Liebe Interessierte,

wir lesen aktuell und besprechen am 15. Juni den Roman STERN 111 von LUTZ SEILER, der den diesjährigen Buchpreis der Leipziger Buchmesse gewonnen hat – wenn auch nicht live und in Leipzig selbst.

Wir begleiten diesmal Carl, einen jungen Dichter aus der DDR-Provinz, bei seinen vorsichtigen Versuchen, in seinem neuen Leben in der Ostberliner Hausbesetzer-Szene Fuß zu fassen. Wir bewegen uns im Shiguli in Berlin MItte um die Oranienburger Straße, den Prenzlauer Berg, den Kollwitzplatz, den Wasserturm in der Rykestraße. Eine Gegend also, die heute ganz anders als direkt während und nach der Wende aussah.

WIr begleiten auch Carls Eltern, die die DDR bei den allerersten zaghaften Öffnungen der Mauer verlassen haben und sich nun ein neues Leben in West-Deutschland aufbauen – oder es zumindest versuchen.

Ein Muss für Berlin-LiebhaberInnen. Ob und wie es uns gefallen hat, darüber dann mehr am 15. Juni.

WIe immer sind auch Neulinge oder diejenigen willkommen, die nur dieses Buch gelesen haben und besprechen möchten.

BIs dann also
Carl und Dodo

 

Aug.
21
Fr.
W25#03 … Lesung DIE ROTE HAND von Jürgen Heimbach
Aug. 21 um 19:30 – Aug. 22 um 22:00

Der Mainzer Schriftsteller Jürgen Heimbach liest am 21. August in f.3 aus seinem neuen Roman „Die Rote Hand“. Noch genug Zeit also, den historischen Krimi, der im Frankfurt der späten 50er-Jahre spielt, zu lesen.
Für DIE ROTE HAND hat Jürgen im April den diesjährigen Glauser-Preis erhalten. Die GLAUSER-Jury befand, dass Heimbachs Krimi Noir um den Fremdenlegionär Arnolt Streich „mit seiner stark reduzierten und bildhaften Sprache eine dichte Atmosphäre erweckt. Er liefert messerscharfe Sätze, kalte Dialoge und banale Gewalt, aber keine klaren Antworten. Auch nicht durch seine Figuren. Gepeinigte Seelen auf der Suche nach Geld, Glück oder Erlösung, aber wie im richtigen Leben gibt es das alles nicht umsonst. Kein Buch zum Glücklichwerden, sondern zum Wachwerden.“ siehe www.kriminetz.de/news/glauser-preise-2020
Und mehr zum Autor: www.juergen-heimbach.de

Wir bereiten auch einen Büchertisch vor, an dem die Taschenbuchausgabe erworben werden kann.

Aus gegbenem Anlass bitten wir um Anmeldung unter lesung@wacker-f3.de. Die Anzahl der Plätze ist leider begrenzt. Wir bitten auch darum, die gültigen Corona-Regelungen zu berücksichtigen.

Okt.
1
Do.
Wacker Ateliertreffen
Okt. 1 um 20:00 – 22:00

Treffen aller Atelier-Künstler*innen. Mehr Infos dazu bei RALF P.

Okt.
24
Sa.
w25#05 …Kunstprojekt Norbert Kottmann: PLANET
Okt. 24 um 10:00 – 20:00
w25#05 ...Kunstprojekt Norbert Kottmann: PLANET

Wacker KunstWochenende Veranstaltung 1:

Planet
Kunstprojekt von
NORBERT KOTTMANN

Samstag, 24.10.2020
11-17 Uhr
Aufbau-Aktion auf Wacker Gelände > Wiese östlich von Shedhalle (Wacker F)

Ausstellung Kugelplastik Planet :
24.10.-01.11.2020