Für neue Terminwünsche bitte eine Mail an: kalender@wacker-f3.de unter Angabe von Titel, Beschreibung, Datum, Beginn und ggf. Dauer
Am 20.01.2017 um 19 Uhr erwarten wir den Braumeister der Weschnitztaler Braumanufaktur- Florian Köhler. Es ist eine kleine private Brauerei, die handgemachte, eher traditionelle Biere braut. Die Biere sind naturtrüb, Rohstoffe aus Deutschland und „sau lecker“.
Es gibt die Sorten :
- Findling (Pils) mit Zitrus/Grapefruit- Aroma
- Amber (Lager) mit sanfter Bitternote,
- Basalt (Schwarzbier) eher dunkelrot schimmernd mit Karamelaromen und
- Flint (Pils) klassisches hopfenbetontes Pils mit sanfter Bitternote.
Wir, Max und Bee und ich (Tina) werden dazu jeweils einen passenden Snack servieren. Bis zum 20.Januar 2017 also!! Lieben Gruß Tina

Short Visibles II ‒ Vorgestellt von Karin Hochstatter
Die „Short Visibles“ sind eine lose Reihe von Kurzfilmabenden, welche die Kölner Künstlerin Karin Hochstatter in unregelmäßigen Abständen zusammenstellt.
„Short Visibles“ sind kurze Filme/Videos von Künstler*innen mit einer Dauer zwischen 1
und 7 Minuten. Es werden pro Abend etwa 15‒20 Filme gezeigt.
Die Zusammenstellung „Short Visibles II“ präsentiert u. a. Filme von:
Mirek Balonis/Jutta Riedel, Katja Butt, Christine Camenisch/Johannes Vetsch, Gundi
Feyrer, Anja Ganster, Tina Haase, Rut Himmelsbach, Karin Hochstatter, Annebarbe
Kau, Parvez Imam, Ingrid Roscheck, Nicola Schrudde, Irene Weingartner.
„Short Visibles“ sind filmische Miniaturen: spontan oder kalkuliert, mal flüchtige
Beobachtung, mal intensiver Blick, einmal dokumentarisch ein anderes Mal narrativ, aus
verschiedenen Blickwinkeln und Zeitperspektiven.
Beginnend mit der dokumentarischen Beobachtung in „DEAL“ von Rut Himmelsbach
(2000, 07:05 Min.), die sie in einem Londoner Park selbst unbeobachtet machte ‒ eine
Alltagsminiatur über Tausch und Austausch. Über den durch Bewegung der Kamera von
Tina Haase ironisch in „Kunstflug“ (2015, 03:46 Min.) transformierten Flugverkehr am
EuroAirport Basel oder die hypnotisch in unendliche Tiefen Schweizer Autobahntunnel
führende Kamerafahrt von Christine Camenisch und Johannes Vetsch in „Tauchen 3“
(2013, 03:54 Min.). Andere Momente dokumentarischer Beobachtung werden zu skurrilen
Ordnungsversuchen, wie bei „Almabrieb“ von Tina Haase/Karin Hochstatter (2013, 03:00
Min.), wo aus dem Off zitierte Putz- und Pflegetipps des Online-Portals „FragMutti.de“ zur
manuellen Reinigung eines alpinen Bergpanoramas herangezogen werden. Während
Gundi Feyrer vermeintlich zufällige Alltagsbeobachtungen nach ihrem „Zusammenhang“
(2018, 2:55 Min.) befragt. Wieder andere Filme strukturieren mittels Animation den Blick
auf Alltägliches neu, wie bei „Sweet Home“ von Ingrid Roscheck (2015, 05:24 Min.), die
virtuell ein Haus aus Zuckerstücken kon- und dekonstruiert oder „Division“ von Parvez
Imam (2015, 02:04 Min.), der sich mit der ins Unendliche weisenden Zergliederung von
sprachlichen Strukturen und Begriffen befasst.

Hunderte von VIDEOPORTRAITS hat der Künstler RAINER LIND in den letzten Jahren geschaffen und veröffentlicht. Entstanden sind die Filme aus längeren Interviews mit Menschen, die etwas Besonderes zu erzählen haben. Darunter sind viele Persönlichkeiten, die in kulturellen Bereichen wie Kunst, Fotografie, Theater, Design, Architektektur, Film und Musik tätig sind. Aber auch JuristInnen, Landwirte, PolitikerInnen, LehrerInnen und SchülerInnen, oder Aussteiger erzählen über sich, ihr Leben und das, was sie antreibt. LIND gelingt so ein eindringliches Gesellschaftspanorama, das einen Querschnitt durch alle Altersgruppen und Lebenskulturen der Gegenwart sichtbar werden lässt, je länger und öfters man sich den Filmen widmet.
In seinem Vortrag wird RAINER LIND zunächst anhand von einigen beispielhaften kurzen Film-Sequenzen einen Querschnitt seiner filmische Arbeiten vorstellen. Einige längere Film-Ausschnitten geben dann Einblick in seine Art der Annäherung an Menschen aus ganz unterschiedlichen Kontexten.
Mehr zu Rainer Lind
Ab 11 Uhr treffen wir uns in f.3 zum gemeinsamen Brunch zur Einstimmung, zum Austausch und zur Vorbereitung von „Wacker 25“, dem 25-jährigem Jubiläum der Wacker Fabrik.
Jeder bringt etwas fürs Buffett mit! Vorarlberger Butter, Käse und Brot importieren Tom und Sonja frisch aus den Alpen in die Wacker Fabrik. Wer Fragen hat zum Brunch, darf sich gerne an Tina, unsere erfahrene Frühstücksorganisatorin, wenden.
Schön wäre es auch, wenn die Eine oder der Andere schon einen Idee für eine Veranstaltung, die im Laufe des Jahres 2020 stattfinden könnte, mitbringt. Bisher schon angedachte Formate sind: Ausstellung, Salon, Konzert, Theater, Vortrag, Fest, Dinner.
SONJA und RALF
Ausstellungseröffnung
Freitag, 13.03.2020 um 20 Uhr
im Gastatelier der Wacker Fabrik Eingang f.4 und in Wacker f.3
SUSANNE SCHÄR & PETER SPILLMANN [supe.ch]
N o v a c a n c y .
Ausstellung: 14.03. – 22.03.2020
Öffnungszeiten: Samstag | Sonntag jeweils 16 – 19 Uhr oder nach Vereinbarung
Für Getränke sorgt die WACKER WANDERBAR

W25 – 25 Jahre Wacker Fabrik
Zum Jubiläumsjahr 2020 präsentiert Wacker bis Ende des Jahres zahlreiche kulturelle Veranstaltungen.
Den Anfang macht eine Ausstellung der aktuellen Wacker Kunst – Gastkünstler Susanne Schär & Peter Spillmann. Das Künstler-Duo aus der Schweiz ist seit August 2019 im Wacker Gastatelier tätig und arbeitet in den Bereichen Fotografie, Video, Objekt und Installation. WACKER GASTATELIER INFO
Als ein künstlerisches Langzeitprojekt erschliessen sich SUSANNE SCHÄR & PETER SPILLMANN immer wieder neue Räume. Dabei geht es Ihnen nicht nur um das Bespielen von Ausstellungsräumen, sogenannten White Cubes. Vor allem Residenz Ateliers, in denen das Wohnen und Arbeiten eng aufeinander treffen, stellen in ihren situationsgegebenen Ausgangslagen jeweils eine Herausforderung dar. Für ihre Abschlussausstellung im Wacker Kunst Gastatelier erarbeiten sie eine Rauminstallation, in der sich verschiedene Elemente – Installation, Audio-Videos und Objekte – wie ein Puzzle zu einem dialogischen Gesamten zusammenfügen.
Als Ausgangspunkt nimmt der Raum und dessen Wahrnehmung einen zentralen Platz ein. Mit architektonischen Eingriffen wird dieser zuerst ausgemessen und verändert, um anschliessend erzählerische Teile dazu und entgegen zu setzen. Als eine Funktion des Raumes wird die Zeit dabei mitreflektiert.
Ihre Arbeit lässt sich am Besten mit folgendem Zitat von Georges Perec umschreiben:
Wenn nichts unseren Blick aufhält, trägt unser Blick sehr weit. Doch wenn er auf nichts stösst, sieht er nichts; er sieht nur das, worauf er stösst: der Raum, das ist das, was den Blick aufhält, das, worauf die Augen treffen: das Hindernis: Backsteine, ein Winkel, ein Fluchtpunkt: der Raum, das ist, wenn es einen Winkel bildet, wenn es aufhört, wenn man sich umdrehen muss, damit es wieder weiter geht.
(aus Georges Perec: Träume von Räumen)
Mehr dazu: www.supe.ch
Ralf für Wacker Kunst
In der Sitzung des Kulturvereins am 6.3. haben wir uns auf zwei neue Besprechungsformate verständigt, die zukünftig die „f-3-Orga/Kulturvereinssitzungen“ ersetzen werden:
Einmal im Monat findet nun ein Treffen statt:
In den geraden Monaten findet donnerstags ein „Themenabend“ statt. Dabei wollen wir uns mehr inhaltlich zu Schwerpunktthemen austauschen.
In den ungeraden Monaten findet freitags ein „Orga-Treffen“ statt, da wollen wir alle organisatorischen Fragen rund um die Wacker, f.3. und die (Kultur-)Veranstaltungen besprechen.
Zu beiden Formaten sind alle BewohnerInnen, f.3-FörderInnen und anderweitig hier Tätige herzlich eingeladen.

