Für neue Terminwünsche bitte eine Mail an: kalender@wacker-f3.de unter Angabe von Titel, Beschreibung, Datum, Beginn und ggf. Dauer
Urbane Gemeinschaften: Nachhaltiges Lebensmodell oder kurzlebiger Modetrend für Gemeinschaftsromantiker?
Dieser Frage, im Großen wie im Kleinen, möchte der Wackersalon mit interessanten Gästen auf den Grund gehen.
„In den europäischen Städten entstehen zurzeit gemeinschaftliche Wohnprojekte, die eine enorme Kraft und Lebendigkeit entfalten. Noch vor wenigen Jahren sahen Kritiker in den neuen Wohnprojekten nur periphere Inseln für gemeinschaftssehnsüchtige Nostalgiker. Inzwischen finden gemeinschaftliche Wohn- und Lebensprojekte eine breite Anerkennung.“
Soziale, kulturelle und generationenübergreifende Mischungen werden erprobt. Über ihre Gemeinschaftsräume und das Angebot von Veranstaltungen wirken viele Projekte auch in das Quartier hinein und können so Nachbarschaften bilden. Zugleich trifft das Modell auch das Bedürfnis vieler Menschen nach einer angenehmen Mischung aus Individualität und Gemeinschaft.
Doch können die Projekte des Gemeinschaftswohnens diesen Anforderungen standhalten? Sind diese Anforderungen überhaupt legitim? „Muss“ Gemeinschaftswohnen solche Ziele verfolgen, oder ist auch ein Gemeinschaftsprojekt wie die Wacker, das sich nur bedingt nach außen wendet, sozial relativ homogen ist und mit durchschnittlichen Marktpreisen aufwartet, nicht nur legitim sondern auch gesellschaftlich wertvoll? Welche Modelle versprechen soziale Nachhaltigkeit?
Aktuell stellt sich auf Wacker die Frage, ob und in welchem Format der angemietete Gemeinschaftsraum weiter fortgeführt wird. Welche Rolle spielt er für die Wacker? Ist er überhaupt notwendig um das Wohn- und Arbeitsmodell „Wacker“ am Leben zu erhalten? Mit anderen Worten, braucht man den Gemeinschaftsraum, um weiterhin für die Anrainer Wohnen, Arbeiten und Kultur zu einem ganzheitlichen Lebensmodell mit sozialen Schnittstellen zu gestalten?
Wie haben andere Wohnprojekte Gemeinschaft konstituiert und welche Rolle spielt der Gemeinschaftsraum in diesen Projekten?
Gerade auf die letzte Frage kann Susanne Dürr von der Hochschule Karlsruhe eine Antwort geben. Gemeinsam mit Gerd Kuhn hat sie aktuell das Buch „Wohnvielfalt“ veröffentlicht und wird an dem Abend einen Initialvortrag halten, in welchem sie verschiedene Beispiele aus dem internationalen Kontext zeigen wird.

Daneben sind Dita Leyh und Astrid Schmeing von der Hochschule Darmstadt an dem Abend vertreten und werden als Auftakt einen kurzen Input zur gesellschaftlichen Relevanz gemeinsamen Wohnens geben. Gemeinsam mit Ihren Studentinnen nahmen sie in der Vergangenheit das „urbane Dorf“ Wackerfabrik unter die Lupe und freuen sich auf ein „Update“.
Veranstaltung des Anwaltvereins Darmstadt und Südhessen: „Was hat eine seriöse Kanzlei auf Facebook zu suchen?“
Referent: Jürgen Wolf
reserviert von Kanzlei Kuhnwaldt
Der Mond – Archetypus der Weiblichkeit aus psychologisch-astrologischer Sicht
Weitere Informationen unter
http://www.angewandte-geburtshilfe.de/seminar/der-mond-archetypus-der-weiblichkeit-aus-psychologisch-astrologischer-sicht/
Liebe Freunde und Freundinnen von f.3,
nur noch mal eine kurze Erinnerung an das für heute terminierte Orga-Treffen von und für f.3.
Wir treffen uns um 20 Uhr im f.3.
Die vorläufige Tagesordnung sieht wie folgt aus:
1. Aktueller Förderstand für 2018, ggf. weiteres Vorgehen & Aktivitäten
2. Nächste „Nägel mit Köpfen“-Veranstaltung: Terminfindung, Inhalt, Vorbereitung
3. Raumgestaltung: Farbgestaltung; Entscheidung über zukünftige / dauerhafte Möblierung; Festlegung eines Soll-Zustandes nach Veranstaltungen; Glasvordach: Anfrage an Hausverwaltung
4. Hofladen
5. Kalender: Einträge / Vorbereitungszeiten, Ansprechpartnerliste im Raum
6. Info zur zukünftigen Beschilderung auf Wacker
7. Sonstiges / Weiteres
Weitere Punkte / Input ist herzlich willkommen. Ich freue mich auf ein produktives Treffen!

Deutschland 1946: Die Zeiten sind hart. Hunger, Kälte und die Sorge um vermisste Angehörige dominieren das Leben. Paul Koch kehrt nach zwölf Jahren in das zerstörte Deutschland zurück. 1936 ging er nach Spanien, um gegen Franco zu kämpfen. Jetzt braucht die Polizei dringend jeden politisch Unbelasteten. Doch Kollegen und Vorgesetzte begegnen dem Kriminalkommissar mit Misstrauen. Und auch Koch ist auf der Hut.
Der Schriftsteller Jürgen Heimbach stellt mit den drei Romanen “Unter Trümmern”, “Alte Feinde” und “Offene Wunden” seine Nachkriegstrilogie vor, die von den Entbehrungen, den Aufbrüchen, den Verdrängungen und Hoffnungen sowie Verbrechen in den Jahren 1946 bis 1950 erzählt. Im Mittelpunkt stehen der aus dem Exil in seine Heimatstadt Mainz zurückgekehrte Kommissar Paul Koch, der sich den Schatten der Vergangenheit, auch seinen eigenen stellen muss, und der alltägliche Überlebenskampf der Kriegswitwe Dorothea Becker, die sich um ihren im Krieg schwerverletzten Sohn kümmern muss.
Kriminalkommissar Paul Koch ist einer der „Unbelasteten“, die nach Ende des zweiten Weltkriegs auch bei der Polizei dringend gebraucht werden. Es geht schließlich um nicht weniger als einen neuen Staat aufzubauen, das Vertrauen in rechtsstaatliche Ermittlungsbehörden und eine gerechte Justiz zu schaffen. Aber gibt es eine Gerechtigkeit nach den Schrecken, des Krieges, der Diktatur und des Holocaust?
Paul Koch war mehr als zehn Jahre fort aus Deutschland, war nach Frankreich geflüchtet und kämpfte in Spanien gegen die Faschisten. Nach der Befreiung Deutschlands kehrte er zurück und fragt sich fortan zunehmend, warum. Denn er sieht Nazisympathisanten auch in Polizei und Justiz, Kollegen und Vorgesetzte begegnen ihm mit Misstrauen.
Im ersten Teil „Unter Trümmern“ hat es Paul Koch vor allem mit Menschen zu tun, die aus der desolaten Lebenssituation – Hunger, fehlender Wohnraum, mangelnde medizinische Versorgung – Kapital zu schlagen zu versuchen und dafür auch nicht vor brutalen Verbrechen zurückschrecken.
„Alte Feinde“ konfrontiert Paul Koch mit einer anderen Nachkriegszeit: die Besetzung des Rheinlandes durch vor allem französische Truppen nach dem Ersten Weltkrieg.
Im dritten Band „Offene Wunden“ sind die Flüchtlingsströme nach dem Zweiten Weltkrieg und die Gründung des Bundeskriminalamtes die Themen.
Jürgen Heimbach wurde 1961 in Koblenz geboren. Ausbildung zum Kaufmann, Studium der Germanistik und Philosophie in Mainz, Regieassistent am Staatstheater Mainz, Mitbegründer des Theaters „darK-Halle“, Photo- und Filmarbeiten, seit 2008 Veröffentlichung von sechs Romanen und zahlreichen Kurzgeschichten, seit 1996 Redakteur bei 3sat, Mitglied im Syndikat, Mörderisches Rheinhessen und Dostojewskis Erben. Die beiden Romane „Unter Trümmern“ und „Alte Feinde“ waren von der Krimi-Couch für den Krimiblitz nominiert.
Mehr unter www.juergen-heimbach.de/kriminalromane
Aufbau Fotoausstellung etc.
Einlass ab 19.00 Beginn des Vortrags 19.30

Ingenieure ohne Grenzen: Eindrücke und Geschichten aus der Projektarbeit in Kenia
Ein Fotovortrag über das Projekt ROCK- Rainwater and Opportunities through Cisterns in Kenya und insbesondere die Projektausreise im Frühjahr 2017.
Im Mittelpunkt stehen nicht nur die vor Ort umgesetzten Maßnahmen wie die gebauten Zisternen und die Unterstützung und Begleitung einer gegründeten Genossenschaft. Darüber hinaus werden die besonderen Geschichten der beeindruckenden und starken Menschen im Projektgebiet Laikipia, Kenia erzählt. Der Vortrag wird durch eine Fotoausstellung ergänzt.
Samstag 21.10.2017
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt frei
Gegen Spende wird es Kuchen und kenianischen Chai geben
Zum Projekt:
Das Projektgebiet liegt im Westen von Laikipia. Dort herrscht jedoch ein semi-arides Klima; dies bedeutet, dass ausreichend Niederschlag nur während zwei bis drei Regenzeiten pro Jahr fällt. Die Verlässlichkeit der Regenzeiten hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Dies war vor allem während der Dürre 2017 der Fall, bei der es von August 2016 bis Juli 2017 nicht geregnet hatte. Ausgefallene Regenereignisse haben verheerende Konsequenzen für die dortige Bevölkerung, die in der Landwirtschaft auf das Regenwasser angewiesen ist, da in den ländlichen Gebieten der Region Laikipia keine flächendeckende öffentlich organisierte Wasserversorgung existiert. Die Bevölkerung nutzt Oberflächen- und Grundwasser aus wenigen öffentlichen oder privaten Brunnen. Die Wasserqualität dieser Quellen ist in der Regel mangelhaft und Ursache verschiedener Krankheiten.
Primäres Projektziel ist die positive Entwicklung des Lebensstandards der Bevölkerung in Laikipia. Hierbei wird sich vor allem auf die Verbesserung der mangelnden Wasserversorgung und der schwachen finanziellen Möglichkeiten der Menschen in Laikipia konzentriert. Um das Ziel zu verwirklichen, soll Haushalten Wasser ganzjährig zur Verfügung gestellt werden. Dieses wird durch den Bau von Zisternen erzielt, die Regenwasser in der Regenzeit auffangen und für Trockenzeiten speichern. Bisher konnten in enger Zusammenarbeit mit den Begünstigten 87 Zisternen fertiggestellt. Durch die bereits durchgeführten Maßnahmen konnte ca. 700 Menschen der Zugang zu Wasser ermöglicht werden.
Weitere Informationen zum Projekt sind unter folgendem Link zu finden:
https://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/projekte/ken-zisternen


