Emaline Delapaix (Trio)

Am 14. März waren die drei zu Gast zum Wacker Wohnzimmerkonzert. Danke noch mal an das Trio für den tollen Abend und die wunderschöne Musik und an Gritta für die Organisation!

Emaline Delapaix: Gesang, Klavier, Akustikgitarre, Kleine Keltische Harfe (Australia)
Lukas Creswell-Rost: E-Gitarre, Lapsteel-Gitarre (England)
Ana Luisa Pereira: Cello (Portugal)

Hier noch mal ein Auszug von Ihrer Website:
Die Australierin Emaline Delapaix ist Sängerin, Komponistin und Musikerin. Sie lebt derzeit in Berlin und tourt mit intensiven Folk-Pop-Songs für Klavier, Akustikgitarre und keltischer Harfe. Sanfter, gefühlvoller Gesang, mit Vorliebe zum Skandinavischen, Folktronica und Art Pop. „Musik, die das Wetter wie Stürme und warme Sonnenuntergänge herbeiruft“.
Zumindest das mit dem Sturm hat geklappt.

LITERATURFREUNDE

VERSCHOBEN AUF 28.08., 20.00 Uhr
Wacker liest ein Buch 10
DAS MINISTERIUM DES ÄUSSERSTEN GLÜCKS von Arundhati Roy

Horst Seehofer hat sein Heimat-Ministerium in Berlin, die Monty Pythons hatten ihr Ministry of Silly Walks – und wir befassen uns nun mit dem Ministerium des äußersten Glücks, dem zweiten Roman der indischen Autorin Arundhati Roy. Ihren Romanerstling DER GOTT DER KLEINEN DINGE veröffentlichte sie 1997 und gewann auch gleich den Booker-Preis damit. In Delhi lebend hat sie sich anschließend vor allem als politische Aktivistin einen Namen gemacht.
Im Zentrum ihres neuen Romans steht Anjum , die als der Junge Aftab geboren wurde und auch nach einer Operation Zeit ihres Lebens mit dem Mann in sich kämpft. Anjum lebte in einem jener Häuser, in denen Hijras, Transgender-Personen wie sie, in Indien seit Jahrhunderten drittes Geschlecht sein dürfen.

Das 437 Seiten schwere Werk diskutieren wir am 28. August um 20.00 Uhr in f.3.

Punardarśanāya
Sharlimar and Heidrunathi

 

16. Juni: Konzert mit Pablo Miró

Der Gitarrist und Sänger aus Argentinien wird Lieder aus seinem neusten Album COURAGE spielen.

Einlass ab 19.00 Uhr
Beginn 20.00 Uhr
Eintritt frei, wir lassen einen Hut herumgehen.
Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid!
Hasta manana!

LITERATURFREUNDE

05. Juni: Wacker liest ein Buch 9
DER CLUB von TAKIS WÜRGER

Obwohl wir alle gleichermaßen große Lust auf einen ENDLOSEN SOMMER mit viel Müßiggang und träger Leichtigkeit hätten, hat uns die literarische Umsetzung durch MADAME NIELSEN nicht alle gleichermaßen überzeugt. Ich behaupte sogar, dass wir bisher kein Buch so kontrovers diskutiert haben wie dieses.

Nun begeben wir uns nach England, nicht um der Royal Wedding beizuwohnen oder berechtigterweise über den Brexit zu lamentieren. Nein, wir folgen dem jungen Protagonisten Hans von Deutschland nach Cambridge, wo er Mitglied in einen alteingessessen Männerclub wird und die dortigen Traditionen und Rituale kennen lernen soll, um ein Verbrechen aufzuklären.
Spannend und tiefgründig erzählt, unsere Eindrücke diskutieren wir am 05. Juni zur gewohnten Zeit in f.3.

Zum Schluss noch das: Unsere Aufnahmeriten im Buchclub sind weniger streng als im Pitt Club, man kan einfach vorbeikommen und mitmachen. Neue Mitleserinnen und Mitleser sind stets willkommen!

See you there and then
Hans and Charlotte

LITERATURFREUNDE

24. April: Wacker liest ein Buch 8
DER ENDLOSE SOMMER von MADAME NIELSEN

Die süßen Verwirrungen und Verführungen eines langes Sommers haben wir gerade noch in dem wunderschönen Sommer-Film „Call me by your Name“ verfolgt und haben mit dem jungen Protagonisten Elio mitgelitten, mitgefiebert, mitgenossen. Da scheint uns DER ENDLOSE SOMMER von MADAME NIELSEN, die früher mal Herr Nielsen war, eine vielversprechende literarische Fortsetzung zu sein.
Zumal, auch wenn wir keine 16 mehr sind, der Frühling auch in uns die Lust auf einen neuen, endlos langen Sommer weckt.

„Und plötzlich beginnt er, der endlose Sommer, in dem alles möglich ist, die Zeit und das Licht stillstehen, alle aufleben und der düstere Gutshof sich in eine Art Hippie-Kommune verwandelt, in der für jede Exzentrizität Platz und Luft zum Atmen da ist,“ so fasst Ijoma Mangold in der ZEIT Literatur-Beilage den Roman zusammen.

Nachlese: Jürgen Heimbach

Der Schriftsteller Jürgen Heimbach stellte am 06.10. im Wacker-Wohnzimmer seine Nachkriegstrilogie “Unter Trümmern”, “Alte Feinde” und “Offene Wunden” vor, die von den Entbehrungen, den Aufbrüchen, den Verdrängungen und Hoffnungen sowie Verbrechen in den Jahren 1946 bis 1950 erzählt.

Vielen Dank an Jürgen Heimbach für einen anregenden und informationsreichen Abend!

        

Rückblick Wacker-Salon: Urbane Gemeinschaften

Urbane Gemeinschaften: Nachhaltiges Lebensmodell oder kurzlebiger Modetrend für Gemeinschaftsromantiker?
Dieser und vielen weiteren Fragen ist der Wackersalon am 22. September auf den Grund gegangen.

Soziale, kulturelle und generationenübergreifende Mischungen werden erprobt. Über Gemeinschaftsräume und Veranstaltungen wirken viele Projekte auch in das Quartier hinein und können so Nachbarschaften bilden. Zugleich trifft das Modell auch das Bedürfnis vieler Menschen nach einer angenehmen Mischung aus Individualität und Gemeinschaft.
Wie haben andere Wohnprojekte Gemeinschaft konstituiert und welche Rolle spielt der Gemeinschaftsraum in diesen Projekten?
Auf die letzte Frage antwortete Susanne Dürr von der Hochschule Karlsruhe in ihrem Beitrag.
Daneben waren Dita Leyh und Astrid Schmeing von der Hochschule Darmstadt vertreten und haben als Auftakt einen kurzen Input zur gesellschaftlichen Relevanz gemeinsamen Wohnens geben. Gemeinsam mit Ihren Studentinnen nahmen sie in der Vergangenheit das „urbane Dorf“ Wackerfabrik unter die Lupe und freuten sich auf ein „Update“.

LITERATURFREUNDE

Wacker liest ein Buch 4
Die TERRANAUTEN von T.C.Boyle haben wir abgeschlossen. Wir kehren zurück nach Europa und begleiten nun die Schriftstellerin NATASCHA WODIN bei ihrer Spurensuche in die Ukraine. In SIE KAM AUS MARIUPOL befasst sie sich mit dem Leben ihrer Mutter, das in Mariupol am Asowschen Meer beginnt, in die Zwangsarbeit nach Nazi-Deutschland führt und in einem Lager für ‚Displaced People‘ im Nachkriegsdeutschland endet.
Natascha Wodin erhielt für ihren Roman den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik .

Wir treffen uns wieder am 24. Oktober in F.3 und freuen uns auch über neue Mitleserinnen und Mitleser.

LITERATURFREUNDE

WACKER LIEST EIN BUCH 3
Nachdem wir die Diskussionen über „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq abgeschlossen haben, verlassen wir nun das alte Europa und begeben uns am 22. August (neuer Termin) mit T.C. Boyle in die USA. Wir lesen seinen neusten Roman „DIE TERRANAUTEN“, der eine andere Art von Mikrokosmos zum Thema macht.
Wie immer freuen wir uns auch über Neuzugänge.

REMINDER: Lesung am 06.10.: Kriminalromane aus dem Nachkriegs-Mainz

Der Schriftsteller Jürgen Heimbach stellt mit den drei Romanen “Unter Trümmern”, “Alte Feinde” und “Offene Wunden” seine Nachkriegstrilogie vor, die von den Entbehrungen, den Aufbrüchen, den Verdrängungen und Hoffnungen sowie Verbrechen in den Jahren 1946 bis 1950 erzählt. Im Mittelpunkt stehen der aus dem Exil in seine Heimatstadt Mainz zurückgekehrte Kommissar Paul Koch, der sich den Schatten der Vergangenheit, auch seinen eigenen stellen muss, und der alltägliche Überlebenskampf der Kriegswitwe Dorothea Becker, die sich um ihren im Krieg schwerverletzten Sohn kümmern muss.